Wie man eine Story entwirft: Die „Was wäre, wenn?“-Methode

Viele Autoren haben ein gravierendes Problem: Sie wissen nicht, wie sie auf mögliche Storys kommen sollen. Die Muße ist ja bekanntlich zickig.

Abhilfe schafft hier die „Was wäre, wenn?“-Methode.
Bei dieser Methode der Ideenfindung geht es darum, ausgehend von einer bestimmten Gegebenheit Alternativen zu finden.

Als Beispiel:

Was wäre, wenn die Dinosaurier nicht ausgestorben wären?

Was wäre, wenn der Mensch nur der zurückgebliebene kleine Bruder einer anderen Spezies wäre, die unter uns lebt?

Ausgehend von der Antwort kann man dann wieder Fragen „Was wäre,wenn?“

Beispiel:

Was wäre, wenn jemand stirbt, zurückgeholt wird, Gott kennengelernt hat und dieser ihm erzählt, dass Jesus in Wirklichkeit der Teufel war?

Sagen wir die Person plaudert aus dem Nähkästchen und verbreitet diese Neuigkeiten.
Wird ihm Glauben geschenkt oder nicht?
Gründet die Person eine alternative Kirche?

Was wäre, wenn

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diese Informationen der Kirche längst bekannt wären und sie uns alle nach Strich und Faden verarscht hat?

Du siehst, dieses Spiel kann man ewig und in alle Richtungen treiben. Man kann diese Methode auch wunderbar als Fantasietraining benutzen. Probier es ruhig mal aus! 🙂

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12 Thoughts to “Wie man eine Story entwirft: Die „Was wäre, wenn?“-Methode”

  1. Viel schwieriger als das „Was wäre, wenn“ ist das „und dann?“. Mir fällt es relativ leicht, eine Grundidee zu entwickeln, den Einstieg zu finden, fällt mir noch leichter. Aber richtig harte Arbeit ist für mich das „Wozu“ bzw. das „und nu?“. Ich habe drei Jahre für meine vier Geschichten in Band 1 von Kopfkino gebraucht. Ich kaue geradezu auf der zähen Frage, was am Ende daraus wird. Weil die Story für mich einen Sinn oder ein intelligentes Ende haben muss. Nicht unbedingt ein Happy End, aber doch ein lohnendes. Das ist für mich das Schwierigste.

    1. Das kann ich verstehen. Eine Sache die aber leider immer Bestand hat ist: Wenn der Autor sich fragt „Wozu?“, dann der Leser erst recht. 🙂 Das sollte man immer im Hinterkopf behalten. In Geschichten hat für gewöhnlich alles seinen Grund. Versuch doch einfach mal bei den betreffenden Stellen herauszufinden, warum der Grund nicht nachvollziehbar ist, bzw. vielleicht eine alternative Szene zu finden.

      Enden können fies sein, ja. Ich denke, dass man irgendwann unweigerlich an ein passendes Ende kommt, wenn man nicht krampfhaft danach sucht 🙂

      Vielen Dank für deinen Beitrag Thomas 🙂

      Bob

      1. Ich fürchte, das Wort „Wozu“ führte zu einem Mißverständnis. Ich meinte damit die Auflösung am Schluss. Die Pointe. Das Aha-Erlebnis. Oder die Überraschung. Nicht: Wozu handelt der Protagonist so oder so. Sondern: Wozu schreibe ich diese Story? Was will ich damit sagen? Was für eine Überraschung, welche Pointe hält sie bereit?

        1. Ah ok, dann habe ich das falsch verstanden 😉 aber haben deine Texte keinen roten Faden? Ein Motiv das sich durchzieht? Für gewöhnlich ist der Schluss ja eben das Erreichen/nicht Erreichen eines Ziels, oder?

          Kann es sein, dass du die Story sich selbst entwickeln lässt? 🙂

          In diesem Fall müsstest du die Überlegung anstellen, was will mein Protagonist/Antagonist erreichen,was hat er zu verlieren? Also so würde ich zumindest an die Sache herangehen 🙂

          Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es dir darum, dass dir der Schluss, quasi die Auflösung Schwierigkeiten bereitet oder?
          Vielleicht wäre es eine Möglichkeit beim nächsten Text einen kleinen Trampelpfad anzulegen, dem du folgst. Dieser Trampelpfad wäre dann dein Wozu. Und ausgehend von diesem Wozu kannst die Story ja in alle Richtungen wuchern lassen 🙂

          Und am Ende des Pfads steht deine Auflösung, dein Schluss.
          Der Held stirbt, oder auch nicht. Der Gangster entkommt, wird dingfest gemacht, usw.

          Bob

  2. Ich scheine Schwierigkeiten zu haben zu erklären, was ich meine. Nein, ich lasse meine Geschichten nicht sich selbst entwickeln. Ich konzipiere sie durch, bevor ich das erste Wort schreibe. Dabei geht es nicht darum, was der Held erreichen will. Oft ist das Ende von einer Art, mit der der Held weder gerechnet hat, noch was er anstrebte. „Meine“ Spannung speist sich nicht aus der Frage, ob der Mörder gefasst wird oder nicht. Ich gebe ein Beispiel. Vor Jahren habe ich einen (wenn auch schlechten) Roman gelesen („Der große Süden“). Er spielt in der Jetztzeit, allerdings in den CSA (statt USA), weil der Süden bei Gettysburg gewonnen hat. Der Held ist Geschichtswissenschaftler in einem Team rund um die Erfinderin einer Zeitmaschine. Damit reist er nach Gettysburg zur Schlacht, um sie zu studieren. Sein Ziel, was er also erreichen will, ist das Live-Studium einer Schlacht von vor 150 Jahren. Das erreicht er auch. Aber er verändert durch seine Anwesenheit den Schlachtverlauf, bei dem der Opa der Zeitreisemaschinen-Erfinderin stirbt und er kommt nicht mehr zurück, weil die Maschine nie erfunden wird. Das meine ich. Was will ich als Autor „hinter“ die Story packen? Worauf soll es hinaus laufen? Wie bereite ich dem Leser ein Aha-Erlebnis oder eine Überraschung am Ende, die mit dem eigentlichen Handlungsverlauf gar nichts zu tun hat. Das ist mein Ziel. Daher kann ich nicht einfach drauflos schreiben. Ich muss sie komplett durchkonzipieren. Ich muss selbst vorher wissen, worauf es hinauslaufen soll. Thomas

  3. P.S.: Und dieses „Worauf läuft es hinaus“ ist zäh wie altes Fleisch in der Konzeptphase. Der Anfang ist leicht. Das Ende aber ist das große Problem. Darauf kaue ich teils Monate.

    1. Ah ok, jetzt hab ich verstanden was du meinst 🙂 Da geht es mir ähnlich, es gibt manchmal Momente wo man einfach nicht weiterkommt 🙂

      1. Beruhigend zu wissen, dass es anderen auch so geht. Ich finde es relativ leicht, mir Plots für einen Zylinder (Hut) auszudenken. Was wäre, wenn er einen neuen Besitzer bekommt. Was erlebt er mit diesem? Ich möchte, dass der Leser große Freude hat, diesen Zylinder zu begleiten. Mitzuerleben, wie er sich in die Baskenmütze verliebt, die an der Garderobe neben ihm hängt und wie er seinen neuen Besitzer beeinflussen kann, die Trägerin der Baskenmütze wiederzutreffen. Und so weiter. Mir aber reicht die Freude nicht, die der Leser im „Begleiten“ hat. Ich will ihm am Ende noch ein Kaninchen aus diesem Zylinder zaubern. Und das Fell dieses Kaninchens MUSS eine bestimmte Zeichnung haben! Ein Muster aus Logik und Glaubwürdigkeit, durchsetzt mit Unberechenbarkeit. Und ein Kaninchen, das gleichermaßen unberechenbar UND logisch ist, ist in den vielen „Was wäre, wenn-Zylindern“ dieser Welt sehr schwer zu finden. Danke, Bob, für den anregenden Artikel und die Diskussion. Ich war nicht das letzte Mal hier bei Dir. Gute Nacht. Thomas

        1. Danke für deine gut durchdachten Beiträge, Thomas 🙂
          Bis bald 🙂

          Bob

  4. Matthias

    Ich glaube Thomas sucht (zu spät) nach der Prämisse seiner jeweiligen Geschichte. Der Protagonist ist am Ziel und was „lernt“ der Leser daraus oder worin fühlt sich der Leser bestätigt?

  5. Belahzael

    Das Problem mit „Was wäre wenn?“ ist, dass ich alle Möglichkeiten unter einen Hut bekommen möchte,Beispiel: Was wäre, wenn jemand, was weiß ich, die Macht von was immer erhalten würde. Nehmen wir was klassiches; Der Hauptcharakter erhält die Macht des Death note. Was er tun würde hängt vom Hauptcharakter ab. Würde er sie
    A: Nicht nutzen, weil er zu viel Angst hat? (Dann wäre er vielleicht der Detektiv in der Geschichte.)
    B: Es benutzen, um kindisch alle zu töten, die er nicht mag? (Langweilig…)
    C: Es für seinen eigenen Vorteil benutzen? (Wahrscheinlich)
    D: Kira sein. (Kira ist der Deckname des Main Chara in der entsprechenden Serie, der eine perfekte Welt ohne böse Menschen erreiche will, indem er, selber böse, alle diese Personen in das Notizbuch schreibt, dass sie kaltmacht.)
    Alles gleichzeitig geht kaum. Nacheinander vielleicht, aber das tötet den Regenwald, zu viel Papier.

    1. Damit hast du in der Tat recht. Man muss dazu sagen, dass die „was wäre, wenn“-Methode hauptsächlich dazu dient eine Grundstory zu entwickeln, bzw. eine Kernfrage für eine Story aufzuwerfen und aus den Möglichkeiten die geeignetste zu wählen. Natürlich ist es möglich, diese Methode auch während der Storyphase zu verwenden, aber wie du bereits erwähnt hast – Viel Papier!

      Danke für deinen hilfreichen Kommentar!

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