Wie du vermeidest, das Boot des Lesers zu versenken!

Als Schriftsteller ist es vor allem wichtig, eines zu können: Schreiben. Und Boote bauen.

Am besten so Schreiben, das der Leser auch versteht, was du sagen willst. Niemand von uns wartet gerne. Insbesondere die werte Leserschaft ist meist ein ungeduldiges Volk. Sie wollen die Information, die im Satz enthalten ist und fertig.

Der deutsche Satzbau funktioniert eigentlich ganz simpel: Das Verb wird in der ersten Vergangenheit (sprich der Erzählform, die meist verwendet wird) angehängt.

Beispiel:

„Ich habe vor drei Tagen in Vimmerby ein schönes Café gefunden

 

Eigentlich ganz easy. Das Problem, das viele Autoren haben ist, dass sie einfach zuviele Infos in einen Satz packen wollen.
Beispiel (wie man es nicht machen sollte!)

„Ich habe, nachdem ich ersteinmal den Ortseingang verpasst, meinen Kumpel angerufen, in einen Hundehaufen getreten bin und schließlich dringend aufs Klo musste, vor drei Tagen in Vimmerby ein schönes Café gefunden“

Alles was den Leser hier interessiert

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ist: „Ich habe […] gefunden“. Mehr nicht. Der Leser will nicht Rätsel raten, wie der Satz ausgehen könnte. In Gedanken überlegt er nach „habe“ bereits, wie der Satz ausgeht; Möglichkeiten gibts ja zuhauf.

Also mach ihm das Lesen/Leben nicht so schwer, dann wird er das Buch auch gleich viel wohlwollender beurteilen.

Versuche nicht, den Leser mit ewig langen Sätzen zu beeindrucken! Das ist alles andere als guter Stil. Allgemein kann man unterscheiden zwischen „Satzbauartisten“ und „Autoren“. Klingt hart, ist aber so.

Beispiel (wie man es nicht machen sollte)

„Lange Sätze, deren

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oberstes Ziel es ja ist, den Leser darauf aufmerksam zu machen, wie grandios deine grammatikalischen und konstuktiven Fähigkeiten in der Satzbaudynamik sind, sind, leider, da sie ja eben deshalb sehr lang sind, schlecht.“

Beispiel (Nur mit der Kernaussage):

„Lange Sätze sind schlecht.“

Wie lernen also folgendes: Kurz und knackig ist am sinnvollsten. Ich denke das obere Beispiel beweist es zur Genüge.

Komm einfach auf den Punkt, und versuche (sofern es nicht essentiel ist), Einsschübe mit Worten wie „obwohl“ oder „neben“ wegzulassen. Schreib einfach einen neuen Satz oder versuche es einfach zu formulieren.

Nebensätze sind ebenfalls eine heikle Sache: Es ist klar, dass, wenn man einen (in diesem Fall eingeschobenen) Nebensatz verwendet, der Lesefluss unterbrochen wird.
Solch ein Satz ist ein schwerer Brocken. Warum nicht einfach Sätze machen, die jeder versteht?

Einfachere Variante: Bei (eingeschobenen) Nebensätzen wird der Lesefluss unterbrochen.

Is doch viel besser zu Lesen.

Frage dich bei der Überarbeitung folgendes: Kann man die Sätze vereinfachen? Gerader formulieren?

Die Sätze sind wie der Fluss, der das Boot des Lesers trägt. Versenk das Boot bitte nicht.

 
??? Wie sorgst du für verständliche Sätze? Bist du anderer Meinung? Hinterlasse einen Kommentar! 🙂

Frohes Schaffen!

L.

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