Von guten und schlechten Zufällen

Zufälle sind wie Salz in der Suppe: Eine Prise davon macht den Text pikanter, bei einem zuviel schmeckt es nicht mehr.

Zufälle sind eigentlich ganz toll. Sie bringen da eine Lösung, wo keine plausible Lösung möglich ist. Sie können den Verlauf einer Geschichte komplett ändern.

Wer Zufälle allerdings als Allheilmittel für Löcher im Plot sieht, der wird bitter enttäuscht werden. Wenn man zuviele oder die falschen Zufälle einbaut, wird man den Leser aus seiner Illusion reißen. Und den Autor als faulen Hund brandmarken. Je nachdem, wie gut die Zufälle sind, in verschiedenen Abstufungen.

Beispiel:

Kenny und Kathe sind in einem Gebäude von somalischen Rebellen umzingelt. Es gibt keine Möglichkeit, lebend zu entkommen.

Schlechter Zufall:

Ein Helikopter der somalischen Armee kommt und macht die Rebellen platt.

Mittelmäßiger Zufall:

Unsere Helden beschließen mit fliegenden Flaggen unterzugehen und schaffen es zu entkommen, weil im selben Augenblick ein anderes Opfer dran glauben muss.

Guter Zufall:

Ein großes Abflussrohr führt aus dem Gebäude heraus. Unsere Helden wissen allerdings nicht, ob der Weg frei ist.

Eine sehr zynische Lösung, aber wesentlich besser als der Helikopter-Ansatz.

Alle drei sind

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vorhersehbar. Was allerdings nicht vorhersehbar ist, ist, ob das Abflussrohr wirklich in die Freiheit führt. Der nächste Twist kann eingeleitet werden.

Schlimm ist es, wenn Zufälle arrangiert wirken. Das macht das ganze unglaubwürdig.

Obiges Beispiel, Weiterführung:

Der Kanal bringt die beiden bis zum Fluss. Dort werden sie von einem Bauern aufgelesen. Es stellt sich heraus, dass dieser Bauer ein ehemaliger Soldat ist, der die Rebellen jagt und zur Strecke bringt.

Ziemlich klar, wie es weitergeht, oder?

Man kann den Zufall allerdings nutzen und die beiden noch tiefer in die Bredouille bringen.

Der Ex-Soldat denkt die beiden sind Spione und will sie töten.

Jahaa…großes Kino. Anstatt die Geschichte an dieser Stelle durch Zufall langweilig werden zu lassen, setzen wir noch einen oben drauf.

Das wars aber dann auch. Der nächste Zufall würde der Geschichte das Genick brechen.

Mit Zufall:

Als die beiden im Keller eingesperrt sind, bricht Kenny einen Schrank auf und findet Waffen. Er überwältigt den Bauern und sie können fliehen.

Ohne Zufall:

Kenny plant den Bauern mit den Händen zu überwältigen. Er weiß nicht, ob er eine Chance hat. Sie schaffen es, aber Kenny bricht sich dabei den Arm.

Wir sehen, ohne Zufall muss der Charakter aktiv werden. Und ein aktiver Charakter reisst den Leser mit.

Es gibt noch viel mehr, was man über Zufälle schreiben könnte.
??? Wie stehst du zu Zufällen? Kann man sie noch anders verwenden? Hinterlasse einen Kommentar! 🙂

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