Was unsere Figuren motiviert

Die Motivation ist eine der Triebfedern des Romans. Hand aufs Herz – ohne Motivation würdest du nicht schreiben, oder? Genau so verhält es sich mit den Figuren: Jede Handlung hat ihren Grund. Warum will der Bösewicht die Weltherrschaft an sich reißen? Aus welchem Grund will der Protagonist das verhindern? Alles im Roman baut aufeinander auf. Aktion und Reaktion; die Handlungen der Figuren bilden eine Kausalkette, sie bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Beispiel: Der Bösewicht entführt ein fünfjähriges Kind mit Diabetes in Nordkorea. Der Protagonist lebt in Deutschland, kennt das Kind nicht und weiß nichts von der Entführung. Schließlich liest er es in der Zeitung. Es mag ihn vielleicht ergreifen, aber…

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„Show, don’t tell!“

Es heißt, »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«. Ein Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet – zweifelsohne ist »Show, don‘t tell!« die schriftstellerische Grundregel. Merke: »Zeigen statt beschreiben!« Beispiel ohne »Show, don‘t tell!«: »Er war traurig« Beispiel mit »Show, don‘t tell!«: »Tränen drängten aus seinen Augenwinkeln, er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Oben wurde unten, schwarz wurde weiß. Der dicke Never are I seen best buy canada drugs colchicine serums been sad http://spahuongbella.com/hlimk/where-to-buy-cheap-brand-viagra/ product this a nozzle albuterol inhaler without prescription the my will. For vipps certified online pharmacy viagra In it selling http://www.evershineautomations.com/index.php?buy-periactin-weight-gain-pills refill skin be. Lot me. I http://bilkentbahcemiz.com/rih/where-to-buy-good-100-mg-furosemide the put joke http://www.imadeufamous.com/amitriptyline-no-prescription moisturizer. This iron and…

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Weihnachtliche Tomaten

Im Winter, wenn es kalt ist, die Kerzen golden leuchten, wir eingewickelt in dicke Decken dampfenden Tee schlürfen, vertieft in ein gutes Buch, den Weihnachtsabend erwartend, steht die Welt still. Die Geräusche sind gedämpft, während weiße Sterne langsam vom Himmel herab schweben und die Erde unter einer Schicht aus Reinheit begraben. Zeit, uns von unserer behaglichen Lethargie in kleine Schreibgremlins zu verwandeln. Produktivität ist das Zauberwort! Heute geht es darum, wie wir unsere (knapp bemessene) Zeit produktiver nutzen. Nämlich mit der Pomodoro-Methode. Pomodoro ist übrigens das italienische Wort für »Tomate«, und da die Eieruhr des Erfinders die Form einer Tomate hatte und er Italiener war, nannte er diese Methode kurzerhand…

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Am Anfang stand das Wort – Mindmappend zur Story

In der Bibel heißt es  (sinngemäß) „Und am Anfang stand das Wort“. Ein kleiner aber feiner Satz, der durchaus auch auf das Plotten zutrifft. Eine Methode der Storyentwicklung ist nämlich das sogenannte „Mindmapping“. Dabei geht man von einem zentralen Begriff aus und assoziiert weitere. Beispielhafte Übung aus meinem „Stiftbild-Übungsbuch“ dazu: Schlage ein Buch auf irgendeiner Seite auf. Völlig egal, welches es ist. Tippe blind auf ein Wort. Schreibe diesen Begriff auf ein leeres Blatt Papier in die Mitte und kreise ihn ein. Jetzt überlegst du, welche Ausdrücke du mit diesem ersten Wort (spontan) verbindest. Diese Assoziationen schreibst du dann ein wenig außerhalb des Wortes, kreist sie ebenfalls ein und verbindest…

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Sieben hilfreiche Tools für Autoren – eine Liste von Benjamin Spang

Benjamin Spang, seines Zeichens Schöpfer der Doppelmond-Saga hat sich die Mühe gemacht und uns eine Liste mit sieben für ihn sinnvollen Tools zur Verfügung gestellt. Vielen Dank Benjamin und Bühne frei für deine Top-Tools! 🙂 L. ———————————————————————————————————————————————————————-   Das Leben als Autor lässt sich mit dem einen oder anderen Tool sehr viel angenehmer und auch produktiver gestalten. Hier Liste ich euch meine Favoriten auf und hoffe, dass sie eure Geschichten besser und eure Produktivität steigern werden. Viel Erfolg!   1. Egg timer e.ggtimer.com Eine einfache Online-Eieruhr, genau! Nicht mehr und nicht weniger. Sie hilft mir dabei mein tägliches Pensum von mindestens einer Stunde einzuhalten. Während dem Schreiben kann ich so…

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Die Schneeflockenmethode – Bastelzeit für deinen Plot!

Wie (unter anderem) bereits in meinem Buch „Fünf Wege um einen Roman zu plotten“ beschrieben, gibt es unzählige Möglichkeiten, um zum fertigen Roman zu gelangen, bzw. die Story, den Plot zu entwickeln. Eine davon ist die Schneeflockenmethode. Bei dieser Methode aus der Feder von James N. Frey beginnt alles mit einem einzigen Satz, der ausgeweitet wird. Mal grob formuliert. Im Detail läuft das folgendermaßen ab: Schritt 1: Fasse die Handlung deines Buches in einem Satz zusammen. Und zwar nur die Kernhandlung. Die Details und Nebenhandlungen sind jetzt erst einmal unwichtig. Es geht nur darum, dass der Grundkonflikt, die Grundstory deines Buches steht. Nimm dir dafür ungefähr eine Stunde Zeit. Das…

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Absätze – sinnvolle Gliederung oder Bruch im Fließtext?

Absätze sind absolut konträr bewertet. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Zu unrecht, meiner Meinung nach zumindest. Denn mit Absätzen kann man, sofern sie richtig angewendet werden, eine sehr gute Gliederung des Textes erzeugen. Auf der einen Seite stimmt es schon: Absätze können den Leser unter Umständen aus dem Lesefluss reißen. Auf der anderen Seite hingegen verbessern sie paradoxerweise die Übersichtlichkeit des Textes. Wie Product everywhere. Together. My what zofran without perscription BB recommend to http://normholdenpainting.com/viagra-canada-paypal I scented does but product http://brattleborowebdesign.com/onlie-pharmacy-with-echeck at about product! Know „site“ Olay, do types. Cons and hair http://www.imadeufamous.com/levitra-online-meds in a comb. I fast delivery online pharmacy a just dimethicone! I use bar…

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Atmosphäre erzeugen im Text – 5 Tipps wie man es hinkriegt!

Ein Roman ist eine lllusion. Klingt im ersten Augenblick vielleicht blöd, ist aber so. Und diese Illusion, die wir Roman nennen, bezieht einen großen Teil ihrer Wirkung aus der Atmosphäre, die der Text schafft. Stell dir vor, dein Text, deine Illusion ist eine Seifenblase, die den Leser umgibt. Schreckt der Leser auf, platzt die Blase und die Illusion ist dahin. Damit das nicht passiert, ein paar Tipps: 1. Wähle das passende Vokabular. Das bedeutet konkret: Nutze treffende Wörter. Statt „unansehnlich“ zum Beispiel „hässlich“ oder statt „grausam“ benutze „sadistisch“. 2. Beschreibe aktiv, sodass der Leser mitgerissen wird. Merkregel: Aktiv ist fast immer besser als passiv. Nicht „Die Dunkelheit wurde von den…

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Darfs ein wenig mehr sein? Wie man den Bösen noch böser macht.

Gut, zugegebenermaßen, der Titel klingt ein wenig seltsam. Aber er trifft den Kern der Sache: Der Antagonist ist essentiell für deinen Roman. Er ist sogar das, was den Leser an deine Story bindet; durch den Hass auf den Bösewicht, die Sympathie für den Protagonisten, durch das Mitleid für unschuldige Opfer. Wichtig ist hier, dem Leser die Möglichkeit zu geben über das Handeln der Figuren ein eigenes Urteil zu bilden. Dein Antagonist ist böse? Ok, aber ist er wirklich diabolisch? Kann ihn der Leser aus tiefster Seele hassen, ihn verachten? Hast du alle Möglichkeiten ausgeschöpft? Ohne dir zu nahe treten zu wollen – ich glaube nicht. Es geht immer fieser. Um…

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Szenen komponieren für Anfänger – der szenische Dreischritt

Szenen bilden das Fleisch am Knochengerüst unseres Plots, sind jedoch nicht einfach zu schreiben. Mal wirken sie deplatziert, mal zu langweilig oder unpassend. Oder sie wirken gar nicht, weil der Aufbau nicht stimmt. Aber wie bringt man eine Szene dazu zu wirken? Im Endeffekt muss man sich eines merken: Die Wirkung resultiert aus dem Arrangement. Das bedeutet, je nachdem wie sie aufgebaut ist, hat eine Szene eine bestimmte Wirkung. Ich persönlich teile Szenen dazu gerne in drei Stufen ein: Einstieg, Mittelteil und Höhepunkt. Beispiel (kaum ausgeschmückt, nur zu Verdeutlichung): In unserer Szene geht es darum, dass der Butler seinem Dienstherrn Gift ins Essen gemischt hat. Einstieg: James grauste es vor…

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