Warum Kontraste reizvoll sind

Ich habe neulich davon gesprochen, dass ein Kontrast durchaus reizvoll sein kann. Kontraste sind mehr als das: Sie können der Geschichte mehr Tiefe und Substanz verleihen. Ich möchte sogar so weit gehen und sagen, sie können sogar zentral sein und den Kern der Geschichte bilden. Als Beispiel: Stew ist ein Obdachloser, dessen Leben gescheitert ist. Durch einen Zeitungsartikel erfährt er von einem Programm der CIA, in welchem er einen Job und die Chance sieht, wieder auf die Beine zu kommen. Die CIA nimmt ihn in dem Programm an (das ethisch und moralisch verwerflich ist) und macht aus Stew einen Agenten, der sich in der High Society bewegen muss. Natürlich ist…

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5 grundlegende Tipps zum Schreiben

Schreiben ist wie Töpfern: Mit genug Übung fällt einem irgendwann leichter. Doch ebenso, wie beim Töpfern gibt es natürlich Tipps, die einem den Einstieg erleichtern. 1. Wenn du Bock hast zu schreiben…Schreib! Du kannst nur kreativ sein, wenn dein Geist es ist. Klingt jetzt ein wenig esoterisch,ist aber so. Deshalb habe ich immer ein kleines Notizbüchlein dabei,in dem ich Fragmente aufschreibe, die mir gerade einfallen. Dazu gehören komplette Settings, Storyideen, aber auch Formulierungen oder Szenen. Manchmal fallen mir auch Charaktere in den unmöglichsten Situationen ein. Später kannst du dann dein Büchlein hervorholen und nachsehen, was dir alles eingefallen ist. Das ein oder andere kann man immer verwenden und bringt oft…

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Dialoge – Wie man eine Autobahn ins Hirn des Lesers baut

Ein Fehler, der mir oft begegnet ist, dass die Dialoge nicht sorgfältig genug ausgestaltet sind. Sie wirken dann hölzern, steif, man könnte fast sagen gezwungen. Dabei verschenkt man aber einen entscheidenden Vorteil: Dialoge transportieren Emotionen. Und zwar auf stringente Weise, direkt ins Hirn des Lesers. Ähnlich einer Autobahn werden Informationen direkt dorthin geschickt, sodass der Leser nicht alles aus irgendwelchen Beschreibungen herauslesen muss. Warum schreiben „Sie war wütend über seine Vergesslichkeit“? Im Dialog kommt diese Tatsache viel besser heraus: „[…], du vergisst doch immer alles! Den Boiler, den Ofen, sogar meinen Geburtstag! Es reicht mir!“, keifte sie „und was bitte“, fuhr sie in ihrer Tirade fort,“macht der Hammer im Kühlschrank?!?“ Dieses…

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Die Grenzen deines Romans sind die Grenzen deiner Fantasie

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass superintelligente Hamster mit domestizierten Dinosauriern die Weltherrschaft an sich reißen? Ziemlich gering, oder? Trotzdem wäre es interessant herauszufinden, was bei dem Versuch passieren würde. Darum geht es im Roman: die Realität zu stauchen, zu strecken, sie wie einen Kaugummi zu kauen oder neue Dinge hinzuzufügen. Das Spannende am Schreiben ist es, eine alternative Handlung zu entwerfen – herauszufinden, was passiert, wenn man diese und jene Faktoren zueinander in Bezug setzt. Deshalb sage ich: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn die Menschen in deinem Roman fliegen können … warum nicht? Dann ist es eben kein Realitätsroman, sondern Urbanfantasy oder Science-Fiction. Wenn in deiner Welt Kobolde,…

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Was Schriftsteller von anderen Dienstleistern unterscheidet

Was unterscheidet einen Schriftsteller von anderen Dienstleistern? (Fast) Nichts! Wenn du ernsthaft Schriftsteller sein willst, schreib dir eines hinter die Ohren: Schriftsteller sind in erster Linie Dienstleister, die die Wünsche ihrer Kunden (also Leser) abdecken sollen. Das bedeutet im Klartext: Schriftsteller haben den Auftrag den Leser zu unterhalten – egal in welchem Genre. Sei es Fantasy, Erotik, Thriller oder Krimi. Alles hat den gleichen Grund: Der Leser wünscht, der Schriftsteller schreibt. Was Schriftsteller allerdings von anderen Dienstleistern unterscheidet – und das ist das Wichtige daran – ist die Umsetzung. Wir Schriftsteller haben den Vorteil, dass unser Werk nicht »von der Stange« ist. Wir können in jede unserer Arbeiten unsere Persönlichkeit,…

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Wie man einen mehrsträngigen Plot baut – ein Planspiel

Plotten ist so eine Sache für sich. Je mehr Personen darin vorkommen, um so komplexer wird die Geschichte. Und umso komplexer die Geschichte, umso mehr Stolpersteine gibt es für den Autor. Ein Autor, der die Mehrsträngigkeit meisterhaft umgesetzt hat, ist George R.R. Martin, der Autor von »A Game of Thrones«, zu deutsch: »Das Lied von Eis und Feuer«. Diese Serie umfasst zehn Bände und jedes Kapitel wird aus der Sicht eines Protagonisten erzählt, erkennbar an der Kapitelüberschrift, die einfach nur aus dem Namen der jeweiligen Person besteht. Ein meiner Meinung nach mehr als geniales Konzept, denn der Leser weiß so immer in welchem Strang er sich befindet. Die Frage ist,…

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Wie man einen Konflikt konstruiert

Ein Konflikt ist das Zentrale des Romans. Ein Konflikt wirft die Welt des Protagonisten um, zwingt ihn zu Entscheidungen, zwingt ihn zu handeln. Solche Konflikte sind eigentlich überall zu finden – wenn man weiß, wie man sie konstruiert. Hier eine Möglichkeit dazu: Schritt 1: die Ausgangssituation Überlege dir, in welcher Situation sich dein Held derzeit befindet. Ist er verliebt? Passt alles? Erfolgreich im Beruf, gesund? Schritt 2: Suche dir das hervorstechendste Merkmal heraus. Welche Faktoren der Ausgangssituation bedeuten dem Protagonisten am meisten? Sein Hund? Seine Gesundheit, sein Beruf? Schritt 3: Nimm es ihm! Konstruiere eine Situation, in der dein Protagonist das Merkmal verliert, dass ihm so viel bedeutet. Schritt 4:…

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Sich entführen lassen – eine Kreativitätsübung

Viele Wege führen zum Roman. Einer muss jedoch definitiv beschritten werden – der Weg der Übung. Im Folgenden eine kleine Kreativitätsübung in zwei Schritten, die den Schwerpunkt auf die Figur legt. Schritt 1: Überlege dir einen Namen für deine Figur. Ich nenne meine übrigens Eli. Schritt 2: Fang an zu schreiben. Lass dich einfach von der Figur entführen. Beispiel: Eli hört sich für mich irgendwie hebräisch an, deshalb könnte meine Geschichte zum Beispiel in Israel spielen. Ist Eli ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann? Ich denke er ist ein Junge. Was passiert jetzt mit Eli? Sagen wir, er erlebt gerade einen Bombenanschlag in Jerusalem. Und Go! Das Ganze jetzt…

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Warum Plots aus mehreren Ebenen bestehen sollten

Was ist besser als eine gute Geschichte? Richtig! Mehrere gute Geschichten. Und am allerbesten sind mehrere Geschichten, verpackt in einer. Das ist ein sehr komplexer Ansatz, der sich aber in unheimlicher Tiefe und Dichte der Story auszahlt. Es gibt mehrere Vorgehensweisen, aber grob unterteilt kann zwischen mehrsträngigen Plots oder Mehrebenenplots unterscheiden. Das bedeutet einfach nur, dass die Geschichte entweder mehrere Ebenen aufweist, oder aber mehrere Figuren im gleichen Zeitraum, miteinander zusammenhängende Ereignisse erleben. Beispiel für mehrere Ebenen: Ein Polizist muss einen Mordfall aufklären. Zufällig kommt zur gleichen Zeit sein Vater zu Besuch, um mit ihm Zeit zu verbringen. Der Polizist ist wenig begeistert und muss verschiedene Dinge mit seinem Vater…

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„Show, don’t tell!“

Es heißt, »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«. Ein Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet – zweifelsohne ist »Show, don‘t tell!« die schriftstellerische Grundregel. Merke: »Zeigen statt beschreiben!« Beispiel ohne »Show, don‘t tell!«: »Er war traurig« Beispiel mit »Show, don‘t tell!«: »Tränen drängten aus seinen Augenwinkeln, er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Oben wurde unten, schwarz wurde weiß. Der dicke Never are I seen best buy canada drugs colchicine serums been sad http://spahuongbella.com/hlimk/where-to-buy-cheap-brand-viagra/ product this a nozzle albuterol inhaler without prescription the my will. For vipps certified online pharmacy viagra In it selling http://www.evershineautomations.com/index.php?buy-periactin-weight-gain-pills refill skin be. Lot me. I http://bilkentbahcemiz.com/rih/where-to-buy-good-100-mg-furosemide the put joke http://www.imadeufamous.com/amitriptyline-no-prescription moisturizer. This iron and…

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