Wie Alltagsgeschichten deinen Roman auflockern können

Im Normalfall ist der Alltag langweilig. Nicht, weil nichts passiert,  ganz im Gegenteil. Er ist einfach nur nicht wichtig genug,  die Konsequenzen haben weniger Gewicht. Warum sollte man trotzdem ab und zu einen Blick hinter die Kulissen gewähren? Bei manchen Romanen kann das sehr viel zur Tiefe des Charakters beitragen. Ein gutes Beispiel dafür ist es, den Antagonisten einmal ein echtes Leben zu geben. In den meisten Romanen ist der Bösewicht einfach nur fies. Allenfalls bekommt er noch ein Motiv verpasst und das wars dann. Warum den Bösewicht nicht kontrovers in seinem anderen Leben als liebevollen Dackelzüchter darstellen? Oder als fleissigen Kirchgänger? Probier es mal bei deinem Bösewicht aus, du…

Read More

Flashbacks – gut oder schlecht?

Flashbacks….wer kennt sie nicht? Diese kleinen Rückblenden in Filmen. Oder eben in Romanen…wo sie aber meist länger sind. Es ist eine interessante Frage, ob Flashbacks jetzt gut oder schlecht zu bewerten sind. Die einen verteufeln sie, die anderen finden sie klasse. Zuallererst tun Flashbacks mal eines: Sie unterbrechen den Erzählstrang. Natürlich mit einem höheren Ziel, aber sie unterbrechen. Und Unterbrechungen sind gemeinhin schlecht. Ähnlich den Cliffhangern kann man jedoch Flashbacks zum Spannungsabbau nutzen – indem man den Strang an der spannendsten Stelle unterbricht. Ziel des ganzen ist es im Normalfall, den Protagonisten bzw. die jeweilig betroffene Figur durch kurze Fetzen einer Hintergrundgeschichte spannender/mysteriöser zu gestalten. Das kann, muss aber nicht…

Read More

Von Namen und ihrer Wirkung

Wenn man schreibt benötigt man zwangsweise Namen für seine Personen, sofern es keine Kurzgeschichten sind. Doch einige Dinge gilt es bei der Namenswahl zu beachten. Zum einen muss der Name zur Persönlichkeit des Charakters passen! Beispiel: 1. Die 14-jährige Edeltraud ist sehr modebewusst und will Model werden. 2. Die 14-jährige Emma ist sehr modebewusst und will Model werden. Welchen Namen würdest du eher für eine 14-jährige Protagonistin verwenden? Tipp: Emma passt einfach besser, wenn wir von einem Werk im Jahr 2013 ausgehen 😉 Eine zweite interessante Sache ist, dass man mit Namen zugleich Eigenschaften beschreiben kann. Folglich muss man sich überlegen wie man seine Figuren nennt. Muss man nicht, wird…

Read More