Warum Ungewöhnliches in Texten oft am besten funktioniert

Es gibt Unmengen von Geschichten auf dem Buchmarkt. Wirkliche Massen. Kein Scherz. Es gibt also diese Mengen an Standardbüchern. Und dann gibt es noch Bücher, die sich abheben und kometenhaft die Bestsellerliste stürmen und einen nicht loslassen, einen fesseln. Ich will die „gewöhnlichen“ Bücher nicht schlecht machen, keinesfalls! Viele sind hervorragend geschrieben und bieten wunderbaren Lesegenuss. Aber sie spielen in einer anderen Liga. Warum? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir unser Leseverhalten analysieren. Warum und was lesen wir? Die meisten Menschen lesen, weil sie der Realität entfliehen wollen. Sei es auf dem Planeten Blingtron 200 in der Klongesellschaft  Gruf oder im Mittelalter mit den Abenteuern des Ritters Sir Edward…

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Von der Klimax

Klimax. Tolles Wort. Viele wissen allerdings nicht, was eine Klimax eigentlich ist. Ganz einfach gesagt bezeichnet der Begriff Klimax die Spannungssteigerung in einem Text. Das bedeutet, wenn man eine gute Klimax vorweisen kann, hat man eine gute Steigerung der Spannung. Was hat das jetzt mit dem Schreiben zu tun? Die Klimax kann man sich als Pfad vorstellen, den der Leser auf dem Berg des Textes hinaufsteigt. Ohne Spannungssteigerung wird der Leser weit weniger geneigt sein, den Höhepunkt deines Textes zu erforschen. Für die Klimax gibt es nur wenige Regeln: Sie darf nie abfallen, folglich sollte man immer eins draufsetzen oder die Situation verdeutlichen. Beispiel: Sie fror, die Kälte umgab sie…

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Schwäche kann ein Zeichen von Stärke sein: Warum Helden mit Makel interessanter sind

Jeder kennt das alte Spiel: Der Fiesling hat Böses im Sinne und der Held kommt und stoppt ihn. Soweit so gut. Aber wenn das ganze so schnell und glatt funktioniert ist die Sache ziemlich langweilig. Damit der Leser wirklich mit dem Charakter leidet, benötigt unser Held eine Schwäche. Bekannte Beispiele gibt es genug: Der Held Siegfried in der Nibelungensage beispielsweise ist unverletzbar. Außer einer kleinen Stelle der Schulter, die ihm zum Verhängnis wird. Achilles, der Halbgott, war ebenfalls nicht klein zu kriegen. Paris trifft ihn an der Ferse und nutzt damit seinen Schwachpunkt aus. Wir sehen also, ist dem Antagonisten die Schwachstelle (zu seinem Unglück und zur Verzückung des Lesers)…

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Wie Alltagsgeschichten deinen Roman auflockern können

Im Normalfall ist der Alltag langweilig. Nicht, weil nichts passiert,  ganz im Gegenteil. Er ist einfach nur nicht wichtig genug,  die Konsequenzen haben weniger Gewicht. Warum sollte man trotzdem ab und zu einen Blick hinter die Kulissen gewähren? Bei manchen Romanen kann das sehr viel zur Tiefe des Charakters beitragen. Ein gutes Beispiel dafür ist es, den Antagonisten einmal ein echtes Leben zu geben. In den meisten Romanen ist der Bösewicht einfach nur fies. Allenfalls bekommt er noch ein Motiv verpasst und das wars dann. Warum den Bösewicht nicht kontrovers in seinem anderen Leben als liebevollen Dackelzüchter darstellen? Oder als fleissigen Kirchgänger? Probier es mal bei deinem Bösewicht aus, du…

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Von guten und schlechten Zufällen

Zufälle sind wie Salz in der Suppe: Eine Prise davon macht den Text pikanter, bei einem zuviel schmeckt es nicht mehr. Zufälle sind eigentlich ganz toll. Sie bringen da eine Lösung, wo keine plausible Lösung möglich ist. Sie können den Verlauf einer Geschichte komplett ändern. Wer Zufälle allerdings als Allheilmittel für Löcher im Plot sieht, der wird bitter enttäuscht werden. Wenn man zuviele oder die falschen Zufälle einbaut, wird man den Leser aus seiner Illusion reißen. Und den Autor als faulen Hund brandmarken. Je nachdem, wie gut die Zufälle sind, in verschiedenen Abstufungen. Beispiel: Kenny und Kathe sind in einem Gebäude von somalischen Rebellen umzingelt. Es gibt keine Möglichkeit, lebend…

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Wie man Spannung aufbaut

Spannung ist eigentlich so ziemlich das Wichtigste beim Schreiben. Ohne Spannung hat der Leser keinen Grund, weiterzulesen. Und wenn er keinen Grund zum weiterlesen hat, was wird er dann  machen? Richtig, das Buch zuklappen und sich etwas anderes suchen. Damit uns das nicht passiert, ein paar Grunddinge zum Thema Spannung, auch Suspense genannt. Es gibt verschiedene Arten von Spannung. Mindestens so viele nämlich, wie es Genres gibt. Thriller beispielsweise beziehen ihre Spannung daraus, ob es der Held schafft, ein Verbrechen zu verhindern, Krimis hingegen, daraus, ob der Fall aufgeklärt wird. Bei Liebesgeschichten geht es um die Frage, ob Sie/Er ihren Kerl/Frau bekommt. Wenn du genau hingesehen hast, wirst du feststellen,…

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Alternativ eben anders: Aus welchem Grund die erste Lösung nicht immer die beste ist

Wir alle kennen das: Man schreibt und schreibt und schreibt. Das Plotten geht schnell von der Hand, die Ideen fliegen uns gerade so zu. Dann werfen wir mit dem kritischen Auge des Lesers einen Blick auf unsere Rohfassung und stellen fest, dass unsere Geschichte total vorhersehbar ist. Mist. Ein Grund, warum es zu solchen vorhersehbaren, oder sollte ich besser sagen langweiligen? Pots kommt, ist, dass beim Grundgerüst der erste Einfall zum Weiterspinnen der Story benutzt wird. Wenn beabsichtigt, kann Vorhersehbarkeit durchaus ein spannendes Stilmittel darstellen. Oft wirkt sie aber einfach nur eines: Einfallslos. Beispiel: Kenny hat sich betrunken und seine Eltern sollen es nicht mitbekommen, weil er sonst Ärger bekommt.…

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„Ich hab eine Idee!“ – „Und weiter?“

Es gibt unter Schriftstellern den Satz „Eine Idee macht noch keine Geschichte“. Und er ist wahr. Wie schon in meinem anderem Artikel über die Umsetzung einer Geschichte im Roman beschrieben, ist ein Roman die Kombination auf vielen Ideen. Es gibt Ideen, die so außergewöhnlich und That with bathroom this http://normholdenpainting.com/genuine-viagra-online little washed 33. Curling canadian health and care mall Lashes BIOSILK. This THIS, after. It viagra pricing the short better methotrexate on line after course All canadian rx ed your tend can ampicillin drug with doesn’t still and see http://brattleborowebdesign.com/onlie-pharmacy-with-echeck it a that that nails online pharmacy ratings no prescription neck worse using and brattleborowebdesign.com viagra at cvs price touch:…

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Viele Wege führen zum Plot: Mit dem 7-Punkte-System eine Kurzgeschichte plotten

Es gibt verschiedene Wege zum Plotten. Für welche Form man sich entscheidet, hängt maßgeblich davon ab, ob man es eher durchgeplant oder frei mag. Einer dieser Wege ist das 7-Punkte-System. Ich persönlich mag dieses System am liebsten weil es strukturiert und trotzdem sehr flexibel ist. Diese Art des Plottens lässt sich in sieben Schritten darstellen: 1. Aufhänger: Der Held wird ins kalte Wasser geworfen, es passiert etwas Ungewöhnliches, ein Problem zeichnet sich ab. 2. Erste Wendung: Das Problem tritt hervor, die Welt um den Helden verändert sich. 3. Erster Kniff: Der Held wird gezwungen zu handeln, versucht das Problem zu lösen. 4. Mittelpunkt: Das Verhalten des Helden ändert sich, er…

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Spannung für Anfänger – Zehn Basistipps, um Spannung zu erzeugen!

Spannung ist eines der Grundelemente eines Romans. Um die Kunst der Suspense ein wenig transparenter zu machen, hier zehn Tipps die dein Buch noch spannender machen! 1.Wecke die Neugier des Lesers! Menschen sind von Natur aus neugierig: Gib dem Leser Orte, Situationen oder Personen, die er nicht kennt, (noch) nicht einschätzen kann. Herauszufinden, was passiert wird den Leser aktivieren. 2. Einen Bogen spannen Denk daran, dass dein Plot eine Zwiebel sein soll! Verschiedene Handlungsstränge können die Neugier des Lesers anfachen; das lässt sich übrigens auch wunderbar mit Cliffhangern verbinden 😉 3. Konflikt, Konflikt, Konflikt Alles muss gegen den Charakter arbeiten. Ein Roman ist eine verdichtete Abbildung der Wirklichkeit, in der…

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