Buch zu, Held tot – Die Tragödie als Stilform

Die alten Griechen waren erfinderisch. Neben der Demokratie, einigen naturwissenschaftlichen Entdeckungen und philosophischen Weltanschauungen waren sie auch sehr aktiv, was Literatur betrifft. Klassisch kennzeichnend für die antike griechische Literatur sind die Heldenepen um Odysseus und Co, sprich Dramen. Aber die Griechen fuhren noch schwerere Geschütze auf: Sie unterteilten das Drama in Komödie und Tragödie. Die Tragödie funktioniert eigentlich genauso wie eine normale Story: Ab dem Punkt, an dem der Held in Schwierigkeiten gerät, geht es bergab für ihn. Und zwar kontinuierlich. Das kann, muss aber nicht, oftmals mit dem Tod des Protagonisten enden, selbst wenn die Geschichte an sich gut ausgeht. Irgendein anderes negatives Ereignis tut es auch. Der Unterschied…

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