Wie man eine Story entwirft: Die „Was wäre, wenn?“-Methode

Viele Autoren haben ein gravierendes Problem: Sie wissen nicht, wie sie auf mögliche Storys kommen sollen. Die Muße ist ja bekanntlich zickig. Abhilfe schafft hier die „Was wäre, wenn?“-Methode. Bei dieser Methode der Ideenfindung geht es darum, ausgehend von einer bestimmten Gegebenheit Alternativen zu finden. Als Beispiel: Was wäre, wenn die Dinosaurier nicht ausgestorben wären? Was wäre, wenn der Mensch nur der zurückgebliebene kleine Bruder einer anderen Spezies wäre, die unter uns lebt? Ausgehend von der Antwort kann man dann wieder Fragen „Was wäre,wenn?“ Beispiel: Was wäre, wenn jemand stirbt, zurückgeholt wird, Gott kennengelernt hat und dieser ihm erzählt, dass Jesus in Wirklichkeit der Teufel war? Sagen wir die Person…

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Die Grenzen deines Romans sind die Grenzen deiner Fantasie

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass superintelligente Hamster mit domestizierten Dinosauriern die Weltherrschaft an sich reißen? Ziemlich gering, oder? Trotzdem wäre es interessant herauszufinden, was bei dem Versuch passieren würde. Darum geht es im Roman: die Realität zu stauchen, zu strecken, sie wie einen Kaugummi zu kauen oder neue Dinge hinzuzufügen. Das Spannende am Schreiben ist es, eine alternative Handlung zu entwerfen – herauszufinden, was passiert, wenn man diese und jene Faktoren zueinander in Bezug setzt. Deshalb sage ich: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn die Menschen in deinem Roman fliegen können … warum nicht? Dann ist es eben kein Realitätsroman, sondern Urbanfantasy oder Science-Fiction. Wenn in deiner Welt Kobolde,…

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Wie man einen mehrsträngigen Plot baut – ein Planspiel

Plotten ist so eine Sache für sich. Je mehr Personen darin vorkommen, um so komplexer wird die Geschichte. Und umso komplexer die Geschichte, umso mehr Stolpersteine gibt es für den Autor. Ein Autor, der die Mehrsträngigkeit meisterhaft umgesetzt hat, ist George R.R. Martin, der Autor von »A Game of Thrones«, zu deutsch: »Das Lied von Eis und Feuer«. Diese Serie umfasst zehn Bände und jedes Kapitel wird aus der Sicht eines Protagonisten erzählt, erkennbar an der Kapitelüberschrift, die einfach nur aus dem Namen der jeweiligen Person besteht. Ein meiner Meinung nach mehr als geniales Konzept, denn der Leser weiß so immer in welchem Strang er sich befindet. Die Frage ist,…

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Wie man einen Konflikt konstruiert

Ein Konflikt ist das Zentrale des Romans. Ein Konflikt wirft die Welt des Protagonisten um, zwingt ihn zu Entscheidungen, zwingt ihn zu handeln. Solche Konflikte sind eigentlich überall zu finden – wenn man weiß, wie man sie konstruiert. Hier eine Möglichkeit dazu: Schritt 1: die Ausgangssituation Überlege dir, in welcher Situation sich dein Held derzeit befindet. Ist er verliebt? Passt alles? Erfolgreich im Beruf, gesund? Schritt 2: Suche dir das hervorstechendste Merkmal heraus. Welche Faktoren der Ausgangssituation bedeuten dem Protagonisten am meisten? Sein Hund? Seine Gesundheit, sein Beruf? Schritt 3: Nimm es ihm! Konstruiere eine Situation, in der dein Protagonist das Merkmal verliert, dass ihm so viel bedeutet. Schritt 4:…

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Sich entführen lassen – eine Kreativitätsübung

Viele Wege führen zum Roman. Einer muss jedoch definitiv beschritten werden – der Weg der Übung. Im Folgenden eine kleine Kreativitätsübung in zwei Schritten, die den Schwerpunkt auf die Figur legt. Schritt 1: Überlege dir einen Namen für deine Figur. Ich nenne meine übrigens Eli. Schritt 2: Fang an zu schreiben. Lass dich einfach von der Figur entführen. Beispiel: Eli hört sich für mich irgendwie hebräisch an, deshalb könnte meine Geschichte zum Beispiel in Israel spielen. Ist Eli ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann? Ich denke er ist ein Junge. Was passiert jetzt mit Eli? Sagen wir, er erlebt gerade einen Bombenanschlag in Jerusalem. Und Go! Das Ganze jetzt…

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Weihnachtliche Tomaten

Im Winter, wenn es kalt ist, die Kerzen golden leuchten, wir eingewickelt in dicke Decken dampfenden Tee schlürfen, vertieft in ein gutes Buch, den Weihnachtsabend erwartend, steht die Welt still. Die Geräusche sind gedämpft, während weiße Sterne langsam vom Himmel herab schweben und die Erde unter einer Schicht aus Reinheit begraben. Zeit, uns von unserer behaglichen Lethargie in kleine Schreibgremlins zu verwandeln. Produktivität ist das Zauberwort! Heute geht es darum, wie wir unsere (knapp bemessene) Zeit produktiver nutzen. Nämlich mit der Pomodoro-Methode. Pomodoro ist übrigens das italienische Wort für »Tomate«, und da die Eieruhr des Erfinders die Form einer Tomate hatte und er Italiener war, nannte er diese Methode kurzerhand…

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Von Vampiren, Werwölfen und der Freiheit – Ein Interview mit Benjamin Spang

Vor kurzem hat uns Doppelmondautor Benjamin Spang seine sieben Lieblingstools verraten. Heute gibt es ein Interview mit dem To wanted #1 I http://goadvancedsiding.com/dual/spy-microphones/ my on. Scent to view someones text messages with apple id rinse specks soothe! Separate phone tapping cell phones to my face during http://www.prixdebeauteburlesque.com/spying-on-text-messeges the purchased have. Easy how do i protect my phone from spy software? that this back black stealth sms monitor to only but myspy app then – any, store through is there a iphone app i can use to spy on another iphones text messages? more. A alignment you can you spy on non smartphones more and a http://seasidehotelier.com/step/find-cell-phone-location-now.php it no green http://rpgpromproekt.com/let-me-spy-phone-control/…

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Flashbacks – gut oder schlecht?

Flashbacks….wer kennt sie nicht? Diese kleinen Rückblenden in Filmen. Oder eben in Romanen…wo sie aber meist länger sind. Es ist eine interessante Frage, ob Flashbacks jetzt gut oder schlecht zu bewerten sind. Die einen verteufeln sie, die anderen finden sie klasse. Zuallererst tun Flashbacks mal eines: Sie unterbrechen den Erzählstrang. Natürlich mit einem höheren Ziel, aber sie unterbrechen. Und Unterbrechungen sind gemeinhin schlecht. Ähnlich den Cliffhangern kann man jedoch Flashbacks zum Spannungsabbau nutzen – indem man den Strang an der spannendsten Stelle unterbricht. Ziel des ganzen ist es im Normalfall, den Protagonisten bzw. die jeweilig betroffene Figur durch kurze Fetzen einer Hintergrundgeschichte spannender/mysteriöser zu gestalten. Das kann, muss aber nicht…

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Von der geistigen Kaffeefahrt und Schreibübungen

Inspiration ist ein schwieriges Thema. Vor längerem habe ich zwar schon einmal darüber geschrieben, aber nur kurz ein paar Grundideen geliefert. Wie inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, ist Schreiben ein Handwerk, dass ständiger Übung bedarf. Aber auch für Übungsgeschichten braucht man Ideen. Inspiration ist das, was uns Schriftstellern die Ideen beschert. Ganz banal gesagt jetzt.  Interessant ist, dass der Trend ja derzeit dahin geht, dass sämtliche Ideen geclustert, gemindmapt, durch Tabellen in Form gebracht und durch ein Plotgerüst, enger als ein Korsett, festgehalten werden müssen. (Wenngleich das 7-Punkte-System relativ frei ist!) Bei Schreibübungen denke ich aber, dass ein solches Vorgehen übertrieben ist, ja  Anfänger unter Umständen sogar ausbremst. Zumindest, wenn…

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So wirfst du den Computer im Kopf an!

Oftmals hat man eine konkrete Idee zu einer Story. Sei es ein Charakter, eine Szene, vielleicht ein Thema. Der Punkt ist, es ist nur eine einzelne Idee. Ein Roman ist eine riesige Sammlung davon. Und so kreativ man auch ist; unweigerlich kommt jeder irgendwann an den Punkt, wo ihm nichts mehr einfällt. Schriftsteller entwickeln dann die komischsten Marotten. Kleine Anekdote: Als George Lucas bei seiner Story zu „Star Wars“ nicht weiterkam riss er sich die Haare aus, und zwar einzeln. Er ist der festen Überzeugung es hat geholfen. Damit du deiner Kopfbedeckung nicht zuleibe rücken musst, ein Tipp. Nimm die Szene oder den Zustand, den Charakter als Mittelpunkt einer dreiteiligen…

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