Ein Weg um den Infodump zu vermeiden

Ein Problem vieler Manuskripte, die auf meinen Tisch kommen, ist Folgendes: Sie sind die Länge gezogen, große Teile meist überflüssig. Sie enthalten einfach zu viele Beschreibungen, zu viel Information auf einmal. Sie enthalten Infodumps. Müsste man es definieren, könnte das wie folgt aussehen: Infodumps sind eine starke Anhäufung von teilweise überflüssigen Informationen, die den Leser überfordern. Sie zeichnen sich durch eine hohe Informationsdichte, insbesondere bei der Biographie und Beschreibung von Charakteren, aus. Was ist jetzt so schlimm an den Informationsmüllkippen? Info ist doch gut, oder? Nur bedingt. Man darf den Leser nicht überfordern. Der Leser muss langsam an die Geschichte herangeführt werden, er will sie erleben und keine ellenlangen Beschreibungen…

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