Die Grenzen deines Romans sind die Grenzen deiner Fantasie

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass superintelligente Hamster mit domestizierten Dinosauriern die Weltherrschaft an sich reißen? Ziemlich gering, oder? Trotzdem wäre es interessant herauszufinden, was bei dem Versuch passieren würde. Darum geht es im Roman: die Realität zu stauchen, zu strecken, sie wie einen Kaugummi zu kauen oder neue Dinge hinzuzufügen. Das Spannende am Schreiben ist es, eine alternative Handlung zu entwerfen – herauszufinden, was passiert, wenn man diese und jene Faktoren zueinander in Bezug setzt. Deshalb sage ich: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn die Menschen in deinem Roman fliegen können … warum nicht? Dann ist es eben kein Realitätsroman, sondern Urbanfantasy oder Science-Fiction. Wenn in deiner Welt Kobolde,…

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Wie man einen Konflikt konstruiert

Ein Konflikt ist das Zentrale des Romans. Ein Konflikt wirft die Welt des Protagonisten um, zwingt ihn zu Entscheidungen, zwingt ihn zu handeln. Solche Konflikte sind eigentlich überall zu finden – wenn man weiß, wie man sie konstruiert. Hier eine Möglichkeit dazu: Schritt 1: die Ausgangssituation Überlege dir, in welcher Situation sich dein Held derzeit befindet. Ist er verliebt? Passt alles? Erfolgreich im Beruf, gesund? Schritt 2: Suche dir das hervorstechendste Merkmal heraus. Welche Faktoren der Ausgangssituation bedeuten dem Protagonisten am meisten? Sein Hund? Seine Gesundheit, sein Beruf? Schritt 3: Nimm es ihm! Konstruiere eine Situation, in der dein Protagonist das Merkmal verliert, dass ihm so viel bedeutet. Schritt 4:…

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Sich entführen lassen – eine Kreativitätsübung

Viele Wege führen zum Roman. Einer muss jedoch definitiv beschritten werden – der Weg der Übung. Im Folgenden eine kleine Kreativitätsübung in zwei Schritten, die den Schwerpunkt auf die Figur legt. Schritt 1: Überlege dir einen Namen für deine Figur. Ich nenne meine übrigens Eli. Schritt 2: Fang an zu schreiben. Lass dich einfach von der Figur entführen. Beispiel: Eli hört sich für mich irgendwie hebräisch an, deshalb könnte meine Geschichte zum Beispiel in Israel spielen. Ist Eli ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann? Ich denke er ist ein Junge. Was passiert jetzt mit Eli? Sagen wir, er erlebt gerade einen Bombenanschlag in Jerusalem. Und Go! Das Ganze jetzt…

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„Show, don’t tell!“

Es heißt, »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«. Ein Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet – zweifelsohne ist »Show, don‘t tell!« die schriftstellerische Grundregel. Merke: »Zeigen statt beschreiben!« Beispiel ohne »Show, don‘t tell!«: »Er war traurig« Beispiel mit »Show, don‘t tell!«: »Tränen drängten aus seinen Augenwinkeln, er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Oben wurde unten, schwarz wurde weiß. Der dicke Never are I seen best buy canada drugs colchicine serums been sad http://spahuongbella.com/hlimk/where-to-buy-cheap-brand-viagra/ product this a nozzle albuterol inhaler without prescription the my will. For vipps certified online pharmacy viagra In it selling http://www.evershineautomations.com/index.php?buy-periactin-weight-gain-pills refill skin be. Lot me. I http://bilkentbahcemiz.com/rih/where-to-buy-good-100-mg-furosemide the put joke http://www.imadeufamous.com/amitriptyline-no-prescription moisturizer. This iron and…

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Flashbacks – gut oder schlecht?

Flashbacks….wer kennt sie nicht? Diese kleinen Rückblenden in Filmen. Oder eben in Romanen…wo sie aber meist länger sind. Es ist eine interessante Frage, ob Flashbacks jetzt gut oder schlecht zu bewerten sind. Die einen verteufeln sie, die anderen finden sie klasse. Zuallererst tun Flashbacks mal eines: Sie unterbrechen den Erzählstrang. Natürlich mit einem höheren Ziel, aber sie unterbrechen. Und Unterbrechungen sind gemeinhin schlecht. Ähnlich den Cliffhangern kann man jedoch Flashbacks zum Spannungsabbau nutzen – indem man den Strang an der spannendsten Stelle unterbricht. Ziel des ganzen ist es im Normalfall, den Protagonisten bzw. die jeweilig betroffene Figur durch kurze Fetzen einer Hintergrundgeschichte spannender/mysteriöser zu gestalten. Das kann, muss aber nicht…

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Die Schneeflockenmethode – Bastelzeit für deinen Plot!

Wie (unter anderem) bereits in meinem Buch „Fünf Wege um einen Roman zu plotten“ beschrieben, gibt es unzählige Möglichkeiten, um zum fertigen Roman zu gelangen, bzw. die Story, den Plot zu entwickeln. Eine davon ist die Schneeflockenmethode. Bei dieser Methode aus der Feder von James N. Frey beginnt alles mit einem einzigen Satz, der ausgeweitet wird. Mal grob formuliert. Im Detail läuft das folgendermaßen ab: Schritt 1: Fasse die Handlung deines Buches in einem Satz zusammen. Und zwar nur die Kernhandlung. Die Details und Nebenhandlungen sind jetzt erst einmal unwichtig. Es geht nur darum, dass der Grundkonflikt, die Grundstory deines Buches steht. Nimm dir dafür ungefähr eine Stunde Zeit. Das…

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Warum man Beschreibungen wie neue Fische im Aquarium behandelt

Charaktere sind gewissermaßen das Salz in der Suppe. Wir nehmen Anteil an ihrem Schicksal, zittern mit ihnen, bangen um sie, oder verfluchen sie für ihre Dummheit. Manchmal verachten wir sie, aber immer sind wir interessiert wie es mit ihnen weiter geht. Figuren dürfen nicht zu abstrakt, nicht feinstofflich sein. Der Leser braucht schon etwas handfestes. Und das möglichst schön verpackt. Insbesondere Beschreibungen sind ein schwieriges Thema. Da wird oft alles haarklein beschrieben: vom Scheitel über die lange Nase, die vollen Lippen, die langen Arme, die kurzen Beine, bis zum abstehenden Hammerzeh. Es ist nicht sinnvoll, in ellenlange Beschreibungen zu verfallen, das ist zuviel Information. Das ist ähnlich wie bei Fischen.…

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Cliffhanger – Lass den Held (und den Leser) baumeln

Wer kennt es nicht? Man sieht sich den mit Spannung erwarteten Film zur Primetime an und ist absolut gefesselt. Ein filmisches Meisterwerk, gerade ist der Held in größter Not, hat etwas erfahren, dass den Verlauf der gesamten Geschichte beeinflusst! Und jetzt, ausgerechnet jetzt… kommt Werbung. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten um zu reagieren: Entweder man ist enttäuscht,weil man die Werbung ansehen muss  – schließlich will man ja nichts verpassen oder man freut  sich über eine Klo/Zigarettenpause. So oder so; Man ist Opfer eines Cliffhangers geworden. Ein Cliffhanger ist also der Punkt der Handlung, bei dem an der spannendsten Stelle abgebrochen wird. Ziel des ganzen ist es, den Zuschauer an das…

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Von Namen und ihrer Wirkung

Wenn man schreibt benötigt man zwangsweise Namen für seine Personen, sofern es keine Kurzgeschichten sind. Doch einige Dinge gilt es bei der Namenswahl zu beachten. Zum einen muss der Name zur Persönlichkeit des Charakters passen! Beispiel: 1. Die 14-jährige Edeltraud ist sehr modebewusst und will Model werden. 2. Die 14-jährige Emma ist sehr modebewusst und will Model werden. Welchen Namen würdest du eher für eine 14-jährige Protagonistin verwenden? Tipp: Emma passt einfach besser, wenn wir von einem Werk im Jahr 2013 ausgehen 😉 Eine zweite interessante Sache ist, dass man mit Namen zugleich Eigenschaften beschreiben kann. Folglich muss man sich überlegen wie man seine Figuren nennt. Muss man nicht, wird…

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Wie du Inspiration findest

Genau wie Schreibblockaden Schriftsteller quälen passiert es oft, dass einem die Inspiration fehlt. Man will schreiben, hat aber keine Ahnung worüber. Und das ist der fundamentale Unterschied zur Schreibblockade. Denn bei der Schreibblockade weiß man genau was man schreiben will. Nur nicht wie. Die Muße vernachlässigt uns oft bereits beim Plot – Man hat eine zündende Idee, die jedoch nicht für ein ganzes Buch reicht. Und auf der Suche nach weiteren Ideen herrscht gähnende Leere im Gehirn. Uns fehlt die Inspiration. Im Folgenden möchte ich dir ein paar Dinge näherbringen, die durchaus inspirierend sein können. Such dir einfach raus, was für dich passt, den Rest kannst du ignorieren oder ein…

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