Von guten und schlechten Zufällen

Zufälle sind wie Salz in der Suppe: Eine Prise davon macht den Text pikanter, bei einem zuviel schmeckt es nicht mehr. Zufälle sind eigentlich ganz toll. Sie bringen da eine Lösung, wo keine plausible Lösung möglich ist. Sie können den Verlauf einer Geschichte komplett ändern. Wer Zufälle allerdings als Allheilmittel für Löcher im Plot sieht, der wird bitter enttäuscht werden. Wenn man zuviele oder die falschen Zufälle einbaut, wird man den Leser aus seiner Illusion reißen. Und den Autor als faulen Hund brandmarken. Je nachdem, wie gut die Zufälle sind, in verschiedenen Abstufungen. Beispiel: Kenny und Kathe sind in einem Gebäude von somalischen Rebellen umzingelt. Es gibt keine Möglichkeit, lebend…

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Warum Kontraste reizvoll sind

Ich habe neulich davon gesprochen, dass ein Kontrast durchaus reizvoll sein kann. Kontraste sind mehr als das: Sie können der Geschichte mehr Tiefe und Substanz verleihen. Ich möchte sogar so weit gehen und sagen, sie können sogar zentral sein und den Kern der Geschichte bilden. Als Beispiel: Stew ist ein Obdachloser, dessen Leben gescheitert ist. Durch einen Zeitungsartikel erfährt er von einem Programm der CIA, in welchem er einen Job und die Chance sieht, wieder auf die Beine zu kommen. Die CIA nimmt ihn in dem Programm an (das ethisch und moralisch verwerflich ist) und macht aus Stew einen Agenten, der sich in der High Society bewegen muss. Natürlich ist…

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Alternativ eben anders: Aus welchem Grund die erste Lösung nicht immer die beste ist

Wir alle kennen das: Man schreibt und schreibt und schreibt. Das Plotten geht schnell von der Hand, die Ideen fliegen uns gerade so zu. Dann werfen wir mit dem kritischen Auge des Lesers einen Blick auf unsere Rohfassung und stellen fest, dass unsere Geschichte total vorhersehbar ist. Mist. Ein Grund, warum es zu solchen vorhersehbaren, oder sollte ich besser sagen langweiligen? Pots kommt, ist, dass beim Grundgerüst der erste Einfall zum Weiterspinnen der Story benutzt wird. Wenn beabsichtigt, kann Vorhersehbarkeit durchaus ein spannendes Stilmittel darstellen. Oft wirkt sie aber einfach nur eines: Einfallslos. Beispiel: Kenny hat sich betrunken und seine Eltern sollen es nicht mitbekommen, weil er sonst Ärger bekommt.…

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Sich entführen lassen – eine Kreativitätsübung

Viele Wege führen zum Roman. Einer muss jedoch definitiv beschritten werden – der Weg der Übung. Im Folgenden eine kleine Kreativitätsübung in zwei Schritten, die den Schwerpunkt auf die Figur legt. Schritt 1: Überlege dir einen Namen für deine Figur. Ich nenne meine übrigens Eli. Schritt 2: Fang an zu schreiben. Lass dich einfach von der Figur entführen. Beispiel: Eli hört sich für mich irgendwie hebräisch an, deshalb könnte meine Geschichte zum Beispiel in Israel spielen. Ist Eli ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann? Ich denke er ist ein Junge. Was passiert jetzt mit Eli? Sagen wir, er erlebt gerade einen Bombenanschlag in Jerusalem. Und Go! Das Ganze jetzt…

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Warum Plots aus mehreren Ebenen bestehen sollten

Was ist besser als eine gute Geschichte? Richtig! Mehrere gute Geschichten. Und am allerbesten sind mehrere Geschichten, verpackt in einer. Das ist ein sehr komplexer Ansatz, der sich aber in unheimlicher Tiefe und Dichte der Story auszahlt. Es gibt mehrere Vorgehensweisen, aber grob unterteilt kann zwischen mehrsträngigen Plots oder Mehrebenenplots unterscheiden. Das bedeutet einfach nur, dass die Geschichte entweder mehrere Ebenen aufweist, oder aber mehrere Figuren im gleichen Zeitraum, miteinander zusammenhängende Ereignisse erleben. Beispiel für mehrere Ebenen: Ein Polizist muss einen Mordfall aufklären. Zufällig kommt zur gleichen Zeit sein Vater zu Besuch, um mit ihm Zeit zu verbringen. Der Polizist ist wenig begeistert und muss verschiedene Dinge mit seinem Vater…

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„Show, don’t tell!“

Es heißt, »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«. Ein Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet – zweifelsohne ist »Show, don‘t tell!« die schriftstellerische Grundregel. Merke: »Zeigen statt beschreiben!« Beispiel ohne »Show, don‘t tell!«: »Er war traurig« Beispiel mit »Show, don‘t tell!«: »Tränen drängten aus seinen Augenwinkeln, er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Oben wurde unten, schwarz wurde weiß. Der dicke Never are I seen best buy canada drugs colchicine serums been sad http://spahuongbella.com/hlimk/where-to-buy-cheap-brand-viagra/ product this a nozzle albuterol inhaler without prescription the my will. For vipps certified online pharmacy viagra In it selling http://www.evershineautomations.com/index.php?buy-periactin-weight-gain-pills refill skin be. Lot me. I http://bilkentbahcemiz.com/rih/where-to-buy-good-100-mg-furosemide the put joke http://www.imadeufamous.com/amitriptyline-no-prescription moisturizer. This iron and…

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