Die Grenzen deines Romans sind die Grenzen deiner Fantasie

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass superintelligente Hamster mit domestizierten Dinosauriern die Weltherrschaft an sich reißen? Ziemlich gering, oder? Trotzdem wäre es interessant herauszufinden, was bei dem Versuch passieren würde. Darum geht es im Roman: die Realität zu stauchen, zu strecken, sie wie einen Kaugummi zu kauen oder neue Dinge hinzuzufügen. Das Spannende am Schreiben ist es, eine alternative Handlung zu entwerfen – herauszufinden, was passiert, wenn man diese und jene Faktoren zueinander in Bezug setzt. Deshalb sage ich: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn die Menschen in deinem Roman fliegen können … warum nicht? Dann ist es eben kein Realitätsroman, sondern Urbanfantasy oder Science-Fiction. Wenn in deiner Welt Kobolde,…

Read More

Warum Fantasy eines der schwierigsten Genres ist

Ein großer Wunsch vieler Autoren ist es, einen Fantasyroman zu schreiben. Gut, gesagt, getan. Aber dann der Schock – es erweist sich als (wesentlich) schwieriger als einen realitätsnahen Roman zu schreiben! Warum ist das so? Um das zu verstehen muss man sich bewusst machen, was von einem Roman, gleich welchen Genres, erwartet wird. Ein Buch ist für den Leser in erster Linie Mittel zum Zweck: Unterhaltung. Das bedeutet, es ist ein Gegenstand, der den Konsumenten unterhält, ihn aus seiner gewohnten Welt holt und ihn in die Illusion eines anderen Lebens schickt. Jeder der gerne liest, weiß wie ärgerlich ein Fehlkauf ist. Die Illusion wird nicht vollkommen aufgebaut, die Geschichte fesselt…

Read More

So wirfst du den Computer im Kopf an!

Oftmals hat man eine konkrete Idee zu einer Story. Sei es ein Charakter, eine Szene, vielleicht ein Thema. Der Punkt ist, es ist nur eine einzelne Idee. Ein Roman ist eine riesige Sammlung davon. Und so kreativ man auch ist; unweigerlich kommt jeder irgendwann an den Punkt, wo ihm nichts mehr einfällt. Schriftsteller entwickeln dann die komischsten Marotten. Kleine Anekdote: Als George Lucas bei seiner Story zu „Star Wars“ nicht weiterkam riss er sich die Haare aus, und zwar einzeln. Er ist der festen Überzeugung es hat geholfen. Damit du deiner Kopfbedeckung nicht zuleibe rücken musst, ein Tipp. Nimm die Szene oder den Zustand, den Charakter als Mittelpunkt einer dreiteiligen…

Read More