Wie man einen mehrsträngigen Plot baut – ein Planspiel

Plotten ist so eine Sache für sich. Je mehr Personen darin vorkommen, um so komplexer wird die Geschichte. Und umso komplexer die Geschichte, umso mehr Stolpersteine gibt es für den Autor. Ein Autor, der die Mehrsträngigkeit meisterhaft umgesetzt hat, ist George R.R. Martin, der Autor von »A Game of Thrones«, zu deutsch: »Das Lied von Eis und Feuer«. Diese Serie umfasst zehn Bände und jedes Kapitel wird aus der Sicht eines Protagonisten erzählt, erkennbar an der Kapitelüberschrift, die einfach nur aus dem Namen der jeweiligen Person besteht. Ein meiner Meinung nach mehr als geniales Konzept, denn der Leser weiß so immer in welchem Strang er sich befindet. Die Frage ist,…

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Sich entführen lassen – eine Kreativitätsübung

Viele Wege führen zum Roman. Einer muss jedoch definitiv beschritten werden – der Weg der Übung. Im Folgenden eine kleine Kreativitätsübung in zwei Schritten, die den Schwerpunkt auf die Figur legt. Schritt 1: Überlege dir einen Namen für deine Figur. Ich nenne meine übrigens Eli. Schritt 2: Fang an zu schreiben. Lass dich einfach von der Figur entführen. Beispiel: Eli hört sich für mich irgendwie hebräisch an, deshalb könnte meine Geschichte zum Beispiel in Israel spielen. Ist Eli ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann? Ich denke er ist ein Junge. Was passiert jetzt mit Eli? Sagen wir, er erlebt gerade einen Bombenanschlag in Jerusalem. Und Go! Das Ganze jetzt…

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Weihnachtliche Tomaten

Im Winter, wenn es kalt ist, die Kerzen golden leuchten, wir eingewickelt in dicke Decken dampfenden Tee schlürfen, vertieft in ein gutes Buch, den Weihnachtsabend erwartend, steht die Welt still. Die Geräusche sind gedämpft, während weiße Sterne langsam vom Himmel herab schweben und die Erde unter einer Schicht aus Reinheit begraben. Zeit, uns von unserer behaglichen Lethargie in kleine Schreibgremlins zu verwandeln. Produktivität ist das Zauberwort! Heute geht es darum, wie wir unsere (knapp bemessene) Zeit produktiver nutzen. Nämlich mit der Pomodoro-Methode. Pomodoro ist übrigens das italienische Wort für »Tomate«, und da die Eieruhr des Erfinders die Form einer Tomate hatte und er Italiener war, nannte er diese Methode kurzerhand…

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Von Vampiren, Werwölfen und der Freiheit – Ein Interview mit Benjamin Spang

Vor kurzem hat uns Doppelmondautor Benjamin Spang seine sieben Lieblingstools verraten. Heute gibt es ein Interview mit dem To wanted #1 I http://goadvancedsiding.com/dual/spy-microphones/ my on. Scent to view someones text messages with apple id rinse specks soothe! Separate phone tapping cell phones to my face during http://www.prixdebeauteburlesque.com/spying-on-text-messeges the purchased have. Easy how do i protect my phone from spy software? that this back black stealth sms monitor to only but myspy app then – any, store through is there a iphone app i can use to spy on another iphones text messages? more. A alignment you can you spy on non smartphones more and a http://seasidehotelier.com/step/find-cell-phone-location-now.php it no green http://rpgpromproekt.com/let-me-spy-phone-control/…

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Flashbacks – gut oder schlecht?

Flashbacks….wer kennt sie nicht? Diese kleinen Rückblenden in Filmen. Oder eben in Romanen…wo sie aber meist länger sind. Es ist eine interessante Frage, ob Flashbacks jetzt gut oder schlecht zu bewerten sind. Die einen verteufeln sie, die anderen finden sie klasse. Zuallererst tun Flashbacks mal eines: Sie unterbrechen den Erzählstrang. Natürlich mit einem höheren Ziel, aber sie unterbrechen. Und Unterbrechungen sind gemeinhin schlecht. Ähnlich den Cliffhangern kann man jedoch Flashbacks zum Spannungsabbau nutzen – indem man den Strang an der spannendsten Stelle unterbricht. Ziel des ganzen ist es im Normalfall, den Protagonisten bzw. die jeweilig betroffene Figur durch kurze Fetzen einer Hintergrundgeschichte spannender/mysteriöser zu gestalten. Das kann, muss aber nicht…

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„Die Kraft eines Buches sind die inneren Bilder des Autors“ – Ein Gastbeitrag von Susann Sontag

Susann Sontag begleitet als Therapeutin, diplomierte Ernährungsberaterin und Coach seit über 20 Jahren Menschen in Lebenskrisen und ist Gründerin des „Lebensschritte-Verlags“. Der Lebensschritte-Verlag wurde im März 2013 zunächst als Selbstverlag gegründet, jedoch bald auch für andere Autoren geöffnet. Susann ist seit 2005 als Autorin aktiv, hat bereits mit Verlagen aller Größen zusammengearbeitet; im Laufe der Jahre baute sie sich ein Netzwerk auf und gründete, als schließlich alles zusammenpasste, den Verlag, getreu der Philosophie: „Ein Buch ist sowohl ein Impulsgeber als auch ein guter Begleiter für neue Lebensschritte.“ Im Folgenden schreibt Susann von den eigenen inneren Bildern, der Kraft des Buches und der Bedeutung des Schreibens für sie selbst. Ich bedanke mich…

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Von der geistigen Kaffeefahrt und Schreibübungen

Inspiration ist ein schwieriges Thema. Vor längerem habe ich zwar schon einmal darüber geschrieben, aber nur kurz ein paar Grundideen geliefert. Wie inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, ist Schreiben ein Handwerk, dass ständiger Übung bedarf. Aber auch für Übungsgeschichten braucht man Ideen. Inspiration ist das, was uns Schriftstellern die Ideen beschert. Ganz banal gesagt jetzt.  Interessant ist, dass der Trend ja derzeit dahin geht, dass sämtliche Ideen geclustert, gemindmapt, durch Tabellen in Form gebracht und durch ein Plotgerüst, enger als ein Korsett, festgehalten werden müssen. (Wenngleich das 7-Punkte-System relativ frei ist!) Bei Schreibübungen denke ich aber, dass ein solches Vorgehen übertrieben ist, ja  Anfänger unter Umständen sogar ausbremst. Zumindest, wenn…

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Emotional flexibel – immer wenn der Leser hungrig ist, wird er zur Diva.

Wer kennt die Werbung für einen bekannten Schokoriegel nicht? Folgende Situation: Ein paar Männer nach dem Sport beim Umziehen in der Kabine. Einer wird mit Socken beworfen und angewiesen den Mund zu halten – von niemand geringeren als einer bekannten US-Schauspielerin. Darauhin bekommt sie mit den Worten „Immer wenn du hungrig wirst, wirst du zur Diva.“ einen Schokoriegel von den anderen, und schwupps, die Dame verwandelt sich in einen der Freunde. Auf Nachfrage geht es dem Kumpel nach dem Schokoriegel ergeblich besser. Abgerundet wird der kleine Film durch den Slogan „Du bist nicht du, wenn du hungrig bist.“ Ein interessanter Spot, nicht nur aus Werbesicht betrachtet; auch als Schriftsteller kann…

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Sei der Neugierkoch!

Ah, die Neugier. Die Triebfeder eines jeden Lesers. Warum hast du diesen Beitrag geöffnet? Weil du dich informieren wolltest? Nein. Weil du neugierig bist. Wie so ziemlich jeder andere Mensch auf diesem Planeten. Aber wie erzeugt man Neugier? Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Eine davon ist, dem Leser gezielt zu versprechen, was er haben will. Beispielsweise einen spannenden Thriller oder eine herzergreifende Liebesgeschichte. Mit solchen vollmundigen Versprechungen weckst du gezielt die Neugier einer Zielgruppe, ob ihre Erwartung auch wirklich erfüllt wird. (Das ist unter anderem auch der Grund, warum Werbung meist das Blaue vom Himmel verspricht 😉 ) Soviel zum Äußeren. Aber wie weckt man Neugier im Text? Zum einen…

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Schreiben mit Style – Stilmittel und ihre Verwendung

Wenn sie Stilmittel hören, denken viele Menschen unweigerlich an den Deutschunterricht, wo es unter anderem die (zum Teil äußerst mühselige) Aufgabenstellung gibt, einen Text auf Stilmittel zu analysieren und ihn anschließend zu interpretieren. Meist sind diese Gedanken weniger positiv geprägt. Leider – denn Stilmittel sind eigentlich eine ziemlich coole Erfindung. Es gibt Unmengen von Möglichkeiten, den Text zu verschönern – im folgenden habe ich die gängigsten mit Beispielen aufgelistet 🙂 Akkumulation: Eine simple Aufzählung. z.B Er war groß, feist, bärtig und Barbar Allegorie: Die Verbildlichung eines Begriffes z.B. Sensenmann Alliteration: Mehrere Wörter mit dem gleichen Anfangsbuchstaben in einem Satz z.B. Milch macht müde Männer munter. Anapher: Die Wiederholung eines Wortes…

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