Schreibblockade! – Sechs Tipps die helfen.

Jeder der schreibt, kommt irgendwann unweigerlich an den Punkt, an dem nichts mehr geht. Ich persönlich nenne das immer „anstehen“. Ein anderer Begriff dafür lautet „Schreibblockade“. Und immer wenn ich „anstehe“ bin ich relativ sauer, weil ich mir denke „Mann, da muss doch noch was gehen! Jetzt reiss dich zusammen“. Ich hasse es unproduktiv zu sein.

Wenn es euch genausogeht hilft euch vielleicht der ein oder andere Tipp dieses Beitrags. Also, let’s go:

Tipp 1: Scheiss auf den Anfang!

Eine relativ einfache Maßnahme gegen Schreibblockaden: Einfach mal den Anfang beiseite lassen und zu dem Thema aufschreiben, was einem gerade wichtig ist. Das heißt konkret, sich nicht auf einen bestimmten Anfang zu versteifen, sondern die Aspekte des Themas einfach so aufzuschreiben, wie sie dir gerade in den Sinn kommen. Sortieren

kannst du später.

Tipp 2: „Stirb Störfaktor!“
Wirf alle Störfaktoren aus deiner Umgebung raus. Handy, Telefon, Radio, Fernseher, kleiner Bruder, Oma, Freund/Freundin. Alles was dich stört fliegt aus dem Zimmer. (Gut zugegebenermaßen wird es teuer, wenn ein Fernseher fliegt, ich weiß wovon ich rede…Aber ich bin sicher, du weißt was ich meine) Am besten ist es, du nimmst dir dann ein wenig Zeit und entspannst dich (Ja, auch Druck/Stress ist ein Störfaktor) und fängst dann einfach an loszuschreiben, wenn deine Umgebung störfrei ist.

Tipp 3: Vom Autor an den Leser schreiben
Überlege dir, an wen dein Text im Endeffekt geht. An den Leser, oder? Warum machst du nicht eine Rohfassung, in der du einfach deinem Leser alles was du loswerden willst erzählst, so wie du es denkst? Und zwar in Schriftform. Überarbeiten kannst du es ja später.

 

Tipp 4: Aufwärmtraining

Im Endeffekt ist Schreiben wie Sport. Mit Übung wird man besser, und wenn man sich vorher warm macht geht das ganze auch schöner. Also such dir einfach ein paar Fingerübungen raus und tippsel rum, bis du das Gefühl hast, dass du „drin bist“. Dann geht es wie von selbst.

Tipp 5: Perfektion ist langweilig.

Bist du ein Gott? Wenn deine Antwort „Ja“ lautet, hör auf zu lesen und beseitige die ganzen Probleme auf dem Globus. Ist deine Antwort „Nein“, dann willkommen im Klub. Setz dich nicht unter Druck, auf Anhieb perfekt sein zu müssen. Du wirst es nicht schaffen. Abgesehen davon ist Perfektion öde – wie soll man sich denn da noch verbessern? Also, Mut zum Fehler! Es ist egal, wenn du Fehler machst, da du deinen Text vor der Veröffentlichung ja sowieso noch sehr, sehr, sehr oft überarbeiten wirst…

Tipp 6: „Zerleg dat Ding, Jungsch!“

Eine relativ einfache Sache: Schreib dir eine Gliederung über die einzelenen Abschnitte des Textes. Beispielsweise Überpunkt „Szene 1: Bar“ und darunter „Tommy küsst Sally“ und „Konflikt zwischen Henry und Tommy, weil Sally mit Henry verheiratet ist“ (Natürlich wahlweise andere Unterpunkte 😉 ) und dann schreibst du das ganze herunter. Und schon bist du drin.

Ein anderer Ansatz wäre, das ganze mit Mindmaps zu machen. Am besten benutzt du die Strukturierungsmethode, die dir am meisten vertraut ist, so bekommst du die sinnvollsten Ergebnisse.

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One Thought to “Schreibblockade! – Sechs Tipps die helfen.”

  1. […] noch ein Tipp: Man kann bei einer Schreibblockade mit der Ich-Perspektive anfangen und und bei der Überarbeitung den Erzähler […]

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