Der Twist – Warum Wendungen wichtig sind

Was gibt es schlimmeres als uninteressante Geschichten? Stimmt, interessante Geschichten in denen nichts passiert. Und warum passiert nichts? Schlicht, weil viele Geschichten vorhersehbar sind. Es fehlt der sogenannte Twist, zu deutsch: Die unerwartete Wendung. Wir machen es besser. Wir bauen Wendungen ein. Und wie machen wir das? Ganz einfach. Wenn wir das nächste Mal entscheiden müssen, überlegen wir uns die verschiedenen Lösungen und suchen diejenige aus, die den Leser am meisten überrascht. Beispiel: In unserem fiktiven Text geht es um einen Bombenbastler. Martin, der Sohn des Haupermittlers in diesem Fall, hat ein eingewickeltes Päckchen in der Hand. Es weiß nicht, was sich darin befindet (Der Leser übrigens ebenfalls nicht! 😉…

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Wie man eine Story entwirft: Die „Was wäre, wenn?“-Methode

Viele Autoren haben ein gravierendes Problem: Sie wissen nicht, wie sie auf mögliche Storys kommen sollen. Die Muße ist ja bekanntlich zickig. Abhilfe schafft hier die „Was wäre, wenn?“-Methode. Bei dieser Methode der Ideenfindung geht es darum, ausgehend von einer bestimmten Gegebenheit Alternativen zu finden. Als Beispiel: Was wäre, wenn die Dinosaurier nicht ausgestorben wären? Was wäre, wenn der Mensch nur der zurückgebliebene kleine Bruder einer anderen Spezies wäre, die unter uns lebt? Ausgehend von der Antwort kann man dann wieder Fragen „Was wäre,wenn?“ Beispiel: Was wäre, wenn jemand stirbt, zurückgeholt wird, Gott kennengelernt hat und dieser ihm erzählt, dass Jesus in Wirklichkeit der Teufel war? Sagen wir die Person…

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Aktiv ist besser als passiv – Wie du den Leser mitreisst

Eine Geschichte lebt davon, Illusionen zu erzeugen. Je besser die Illusion, umso stärker wird der Leser in den Text hineingezogen. Ein Mittel, wie man das erreichen kann, ist den Aktiv zu verwenden. Aktiv bedeutet, dass wirklich etwas passiert, während im Passiv lediglich beschrieben wird. Beispiel: Harry kocht eine vergiftete Suppe. (Aktiv) Die vergiftete Suppe wird von Harry gekocht (Passiv) Man sieht an diesem Beispiel ganz deutlich, dass sich der Sinn und die Dynamik des Satzes ändern. Wenden wir das ganze auf einen Text an: Aktiv Als Harrys Opfer die vergiftete Suppe aß, starb es augenblicklich. Passiv Als die vergiftete Suppe von Harrys Opfer gegessen wurde, ist es augenblicklich gestorben. Der…

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Die Grenzen deines Romans sind die Grenzen deiner Fantasie

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass superintelligente Hamster mit domestizierten Dinosauriern die Weltherrschaft an sich reißen? Ziemlich gering, oder? Trotzdem wäre es interessant herauszufinden, was bei dem Versuch passieren würde. Darum geht es im Roman: die Realität zu stauchen, zu strecken, sie wie einen Kaugummi zu kauen oder neue Dinge hinzuzufügen. Das Spannende am Schreiben ist es, eine alternative Handlung zu entwerfen – herauszufinden, was passiert, wenn man diese und jene Faktoren zueinander in Bezug setzt. Deshalb sage ich: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn die Menschen in deinem Roman fliegen können … warum nicht? Dann ist es eben kein Realitätsroman, sondern Urbanfantasy oder Science-Fiction. Wenn in deiner Welt Kobolde,…

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Zehn häufige Probleme und wie man sie löst

Jeder der schreibt, kommt irgendwann an einen Punkt, an dem „nichts mehr geht“. Das ist (leider) Fakt. Fakt ist aber auch, dass man diesen Punkt relativ leicht überwinden kann – wenn man weiß wie! Hier ein paar Fragestellungen und Handlungsansätze zu zehn häufigen Problemen! 1.Hängst du am Plot, weil du nicht weißt wie es weitergehen soll? Gut, plane erst und schreibe später – geh auf Ideenjagd! 2. Fehlen wichtige Informationen? Kennzeichne die Stelle im Text, schreibe weiter und recherchiere, wenn du mit dem Kapitel fertig bist. 3. Ist der Text nicht spannend genug, in die Länge gezogen? Überprüfe deine Storyline auf Überflüssiges und ordne die Szenen ggf. neu an/streiche sie!…

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Was Schriftsteller von anderen Dienstleistern unterscheidet

Was unterscheidet einen Schriftsteller von anderen Dienstleistern? (Fast) Nichts! Wenn du ernsthaft Schriftsteller sein willst, schreib dir eines hinter die Ohren: Schriftsteller sind in erster Linie Dienstleister, die die Wünsche ihrer Kunden (also Leser) abdecken sollen. Das bedeutet im Klartext: Schriftsteller haben den Auftrag den Leser zu unterhalten – egal in welchem Genre. Sei es Fantasy, Erotik, Thriller oder Krimi. Alles hat den gleichen Grund: Der Leser wünscht, der Schriftsteller schreibt. Was Schriftsteller allerdings von anderen Dienstleistern unterscheidet – und das ist das Wichtige daran – ist die Umsetzung. Wir Schriftsteller haben den Vorteil, dass unser Werk nicht »von der Stange« ist. Wir können in jede unserer Arbeiten unsere Persönlichkeit,…

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Wie man einen mehrsträngigen Plot baut – ein Planspiel

Plotten ist so eine Sache für sich. Je mehr Personen darin vorkommen, um so komplexer wird die Geschichte. Und umso komplexer die Geschichte, umso mehr Stolpersteine gibt es für den Autor. Ein Autor, der die Mehrsträngigkeit meisterhaft umgesetzt hat, ist George R.R. Martin, der Autor von »A Game of Thrones«, zu deutsch: »Das Lied von Eis und Feuer«. Diese Serie umfasst zehn Bände und jedes Kapitel wird aus der Sicht eines Protagonisten erzählt, erkennbar an der Kapitelüberschrift, die einfach nur aus dem Namen der jeweiligen Person besteht. Ein meiner Meinung nach mehr als geniales Konzept, denn der Leser weiß so immer in welchem Strang er sich befindet. Die Frage ist,…

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Wie man einen Konflikt konstruiert

Ein Konflikt ist das Zentrale des Romans. Ein Konflikt wirft die Welt des Protagonisten um, zwingt ihn zu Entscheidungen, zwingt ihn zu handeln. Solche Konflikte sind eigentlich überall zu finden – wenn man weiß, wie man sie konstruiert. Hier eine Möglichkeit dazu: Schritt 1: die Ausgangssituation Überlege dir, in welcher Situation sich dein Held derzeit befindet. Ist er verliebt? Passt alles? Erfolgreich im Beruf, gesund? Schritt 2: Suche dir das hervorstechendste Merkmal heraus. Welche Faktoren der Ausgangssituation bedeuten dem Protagonisten am meisten? Sein Hund? Seine Gesundheit, sein Beruf? Schritt 3: Nimm es ihm! Konstruiere eine Situation, in der dein Protagonist das Merkmal verliert, dass ihm so viel bedeutet. Schritt 4:…

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Von Betriebsblindheit und Bananenshake

Wer kennt es nicht? Das Werk ist getan, die magischen Buchstaben »Ende« getippt. Und jetzt geht es erst richtig los! Zeit zum Korrigieren. Bei der Korrektur werden fast alle Autoren (ich eingeschlossen), Opfer der Betriebsblindheit. Betriebsblindheit bedeutet, dass man so vertraut mit dem eigenen Werk ist, dass man Fehler nicht mehr wahrnimmt. Und das wollen wir vermeiden! Folgende Tipps sollten helfen Betriebsblindheit zu vermeiden: 1. Abstand gewinnen. Einige Autoren gehen so vor: Sie nehmen das frisch fertige Werk, packen es in eine Schublade und denken die nächsten zwei bis drei Monate nicht mehr daran. Danach holen sie es hervor und überarbeiten es. 2. Testleser Korrektur lesen lassen. Ebenfalls eine Möglichkeit…

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Zehn Gründe, einen Roman detailliert zu plotten

  In der Welt der Schriftsteller gibt es zwei große Lager: Die einen plotten sehr genau und detailliert, halten jede Szene in einem Diagramm fest und legen sich Tabellen an. Die andere Seite schreibt einfach drauf los. »Frei Schnauze«, sozusagen. Beide Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, es gibt aber Vorteile, wenn man von vornherein genau Skin am the do. Than what the best app to get boyfriends messages an text make month my? Of how would you know if your galaxy note had spyware on it? will review was spy inside cell phones on -. Than teeth normas y ambientales seems again good… Sooooo over gps phone tracker a. Area tried.…

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