Inside man- Der Ich-Erzähler

Ich, Du, Er, Sie, Es – Kennt jeder die Aufzählung. Aber, und das ist das faszinierende, es gibt auch passende Erzählperspektiven für diese Pronomen.

Heute geht es aber ausschließlich um den Ich-Erzähler.

Im Normalfall werden die meisten Bücher aus der Sicht eines Dritten erzählt, dem sog. „Erzähler“, also der Person, die den Leser durch das Geschehen im Buch führt. (Nein, nicht der Autor!)
Das hat aber unweigerlich zur Folge, dass eine gewisse Distanz zwischen dem Erleben des Lesers und dem Erleben der Figuren entsteht.

Beispiel:

Er stürzte sich in das brennende Haus, es war sein Job den Flammen zu trotzen, die an den Wänden und den Dachbalken leckten. Er wusste nicht, wo das Kind genau war, im Kinderzimmer aber nicht. Das schmelzende Gesicht von Barbie und der anklagende Blick eines verkohlten Teddys verursachten ihm Übelkeit.

Ich stürzte mich in das brennende Haus, es war mein Job den Flammen zu trotzen, die an den Wänden und den Dachbalken leckten. Ich wusste nicht, wo das Kind genau war, im Kinderzimmer aber nicht. Das schmelzende Gesicht von Barbie und der anklagende Blick eines verkohlten Teddys verursachten mir Übelkeit.

Vergleiche die beiden Absätze: Welcher baut mehr Bezug zur Figur auf?

Der Ich-Erzähler bezieht das Geschehen auf sich selbst und seine Erlebenswelt.
Er wird durch das Personalpronomen „Ich“ für den Leser greifbar und erzeugt somit größere Intensität;
Diese Intensität kann sowohl angenehm als auch störend sein: Was, wenn die Geschichte aus dem Blickwinkel des Bösewichts erzählt wird?

Exakt: Das kann interessant sein, kann aber auch ziemlich, mit Verlaub gesagt, in die Hose gehen. Und was man vielleicht außerdem noch erwähnen sollte: Der Erzähler ist nicht der Autor. Der Erzähler ist lediglich das Sprachrohr des Autors.

Das bedeutet im Klartext: Der Erzähler kann Sachen wissen die der Autor nicht weiß – und andersherum.

Das kann vor allem dann Sinnvoll sein, wenn im Text eine weitere Entwicklung angedeutet werden soll – etwa bei einem Thriller oder Krimi, der aus der Zukunft erzählt wird.

Halten wir also fest: Der Ich-Erzähler sorgt für eine intensive Bindung des Lesers an die Geschichte, weil er Leser quasi in den Erzähler „hineinschlüpft“. Der Leser erhält die einmalige Gelegenheit die jeweilige Welt mit den Augen der Figur zu betrachten, ohne, dass er sonderlich nachdenken muss. Schließlich wird ihm ja gesagt, was er (also „Ich“) fühlt/zu fühlen hat. Das ist der Grund, warum sich die Ich-Perspektive so leicht liest.

Kleine Hausaufgabe:

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Nimm eine Szene aus deinem aktuellen Werk und verfasse sie in der Ich-Perspektive: Du wirst erstaunt sein, welche Wirkung das Schreiben in der Ich-Perspektive auf den Schreibfluss hat.

Und noch ein Tipp: Man kann bei einer Schreibblockade mit der Ich-Perspektive anfangen und und bei der Überarbeitung den Erzähler wechseln 😉

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