In sechs Schritten zu einem soliden Ratgeber!

Ratgeber sind eine großartige Sache. Allerdings nur, wenn sie solide geschrieben sind. Was bedeutet das? Auch Ratgeber sind eine schriftstellerische Leistung, die der eines Romanautors in nichts nachsteht. Schließlich ist das Ziel eines solchen Buches jemandem bei einem spezifischen Problem zu helfen und fundierte Informationen zu liefern.

Wie schreibt man einen Ratgeber?

Für den Einstieg ins Schreiben gilt die Devise „Schuster, bleib bei deinen Leisten“, was nichts anderes heißt als:
Schreib worüber du dich auskennst.

Was für Romane gilt, gilt für Ratgeber erst recht. Das bedeutet, wir benötigen ein grundsätzliches Thema, das wir behandeln wollen.

Haben wir unser Thema festgelegt, geht es ans Eingemachte.

Schritt 1: Eine Gliederung erstellen

Erstelle als ersten Schritt eine Gliederung, was du in deinem Ratgeber behandeln willst. Diese Gliederung sollte sich idealerweise an den Fragen der Leser orientieren, deren Probleme du ja lösen möchtest. Die Gliederung ist nicht in Stein gemeißelt, du kannst sie bei Bedarf so abändern, wie du es am sinnvollsten findest.

Schritt 2: Den Inhalt erstellen.

Nachdem du diese Gliederung erstellt hast, machst du dich daran, die einzelnen Punkte ausführlich auszuarbeiten. Auch hier ist nichts fix. Stellst du fest, dass du recherchieren musst, schreib dir eine Notiz und geh zum nächsten Kapitel über.

Schritt 3: Überprüfen

Ist alles soweit ausgearbeitet, geht es weiter mit Schritt 3.
In diesem Schritt überprüfst du deinen Ratgeber in mehreren Durchgängen auf jeweils ein bestimmtes Merkmal.
Beispielsweise prüfst du beim ersten Durchgang auf fachliche Richtigkeit, im zweiten Durchgang auf Verständlichkeit, usw.

Schritt 4: Formatierung

Formatiere dein Werk sinnvoll. Achte auf gleiche Überschriften und ein einheitliches Layout.

Schritt 5: Probelesen lassen

Schritt 5 zielt darauf ab, etwaige Fehler zu finden, die dir entgangen sind. Wichtig ist deinen Text jemanden zu geben, der dich ehrlich kritisiert und keine Angst hat dich mit seiner Kritik zu verletzen. Am besten ist es,mehrere Testleser zu haben.

Schritt 6: Und nocheinmal überarbeiten!

Wenn du dein Testexemplar mit Anmerkungen zurück hast, überarbeite deinen Text wieder. Kümmere dich um die Probleme, die gefunden wurden. Zuwenig Beispiele? Füge welche hinzu! Unverständlich? Schreibe um und führe den Text besser aus.
Für jedes Textproblem gibt es eine Lösung.

Das ist das Grundgerüst für einen Ratgeber. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, aber bis es soweit ist, empfiehlt es sich, sich an solche Leitfäden zu halten.

Habt ihr noch Tipps, worauf man bei der Planung und Erstellung sonst noch achten muss? 🙂

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