Ich oder Er? Ezählperspektiven und die Qual der Wahl

Erzählperspektiven sind eine interessante Sache: Nichts beeinflusst die Stimmung eines Romans so sehr, wie die Erzählperspektive. Denn der Erzähler führt den Leser gewissermaßen durch die Handlung und teilt ihm mit, was eigentlich wann und wie geschieht. Die beiden genannten haben allerdings ihre Vor- und Nachteile. Der Er-Erzähler hat mehr Einblick in die verschiedenen Figuren, als der Ich-Erzähler. Letzterer kennt lediglich die Gedanken der Person, durch deren Augen erzählt wird, erzeugt dafür aber mehr Nähe beim Leser.

Beispiel mit Ich-Erzähler:

Ich lächelte. „Ob er wohl anrufen wird? Bestimmt ruft er an! Oder soll ich ihn anrufen? Ich

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hasse warten!“ Ich begann hin und her zu laufen. „Ruf ihn an“, murmelte ich wie ein Mantra, während ich in der Wohnung umhertigerte. Das Läuten des Telefons riss mich aus meinen Gedanken.

Wir wissen nicht, was „er“ gerade tut, ein Nachteil der Ich-Perspektive. Diese Erzählperspektive lässt keinen Rückschluss auf Handlungen die woanders stattfinden zu, sofern nicht durch direkte Handlung angedeutet.

Beispiel mit Er-Erzähler:

Sie lächelte. „Ob er wohl anrufen wird? Bestimmt ruft er an! Oder soll ich ihn anrufen? Ich hasse warten!“, sinnierte sie. Die junge Frau begann hin und her zu laufen. „Ruf ihn an“, murmelte sie wie ein Mantra, während sie in der Wohnung umhertigerte. Drei Kilometer entfernt starrte der Mann rastlos auf das Telefon. „Sie wird anrufen, oder? Bestimmt ruft sie an!“, sprach er sich Mut zu. „Wenn ich anrufe, kommt das doof. Aber der Mann soll doch immer den ersten Schritt machen. Ach was solls!“ Er griff zum Telefon und wählte die Nummer. Das Tuten klang laut, sein Herz klopfte noch lauter.

Hier wird die Sache schon interessanter: durch den Er-Erzähler ist es möglich mehrere Handlungen darzustellen, was mehr Flexibilität beim Schreiben erlaubt.
Wenn man die Erzählperspektive wechselt lassen sich auch beide Erzählarten kombinieren und optimal nutzen. Der reibungslose Wechsel erfordert jedoch einiges an Übung und Erfahrung. Ich empfehle daher, möglichst bei einer Perspektive zu bleiben.

Unterm Strich sollte man die Perspektive wählen, in der man sich am wohlsten fühlt, man kann jedoch durchaus auch experimentieren. Warum die gleiche Szene nicht mit beiden Perspektiven ausprobieren? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Frohes Schaffen,

L.

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