Des Autors bester Freund: das Notizbuch

Viele Autoren schwören auf Notizbücher, Miniblöcke, und lose Zettel. Ich selbst benutze beispielsweise einen Block (für Probeszenen oder größere Testnotizen) wenn ich zuhause bin und für unterwegs ein kleines Notizbuch.

Warum sollte man als Autor ein Notizbuch immer mitnehmen?

Aus einem einfachen Grund: Im Normalfall hat man die besten Ideen, wenn man gerade keinen Rechner, Block, o.ä. zur Hand hat. Meist sind es auch nur Stichworte, oder kurze Ideen. Manchmal auch die Idee für einen Charakter.

Damit diese wunderbaren Impulse nicht wieder vergessen werden oder in irgendeiner Hosentasche verschwinden, sammeln wir sie alle an einem Ort: dem Notizbuch. Ein weiterer Vorteil ist, dass du immer Impulse zur Hand hast, wenn du gerade nicht weißt, wovon dein nächstes Projekt handeln soll. Oder wie sich eine bestehende Geschichte weiterentwickeln könnte.

Stell dir das Notizbuch als großes Ideensparschwein vor: Alles was du gerade entbehren kannst, kommt dort hinein. Und wenn du den Inhalt dann brauchst, holst du ihn hervor, und nimmst dir davon, was du benötigst. Den Rest wirfst du einfach wieder hinein.

Ich selbst war lange skeptisch gegenüber der Notiererei. Selbstbewusst wie ich bin, dachte ich mir »Ach, das merk ich mir bis ich zuhause bin«. War ich dann zuhause, war die Idee bestenfalls noch schemenhaft vorhanden.Viele Ideen, sind deshalb anders entstanden oder mussten in mühevoller Kleinarbeit wieder erarbeitet werden, obwohl die erste Version wahrscheinlich besser gepasst hätte.

Muss es denn unbedingt ein Notizbuch sein?

Natürlich nicht. Du kannst alles verwenden, was Informationen speichert. Ob du jetzt einen kleinen Block mit dir führst, oder deine Ideen auf dem Smartphone notierst ist egal – der Sinn ist derselbe.

Ein Tipp noch: Solltest du das Smartphone verwenden, übertrage deine Ideen regelmäßig auf den Computer oder in ein Heft o.ä., denn Handys können gestohlen werden oder kaputtgehen.

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