Wie man einen mehrdimensionalen Charakter entwirft – Am Beispiel von „Heinz“

Ein häufiges Problem vieler Autoren ist ihnen leider oft nicht bewusst: Die Charaktere wirken oberflächlich, konturlos, eindimensional. Bei meiner Recherche zu diesem Thema bin ich auf verschiedenste Lösungsansätze gestoßen. Allesamt äußerst inspirierend und gut geschrieben, aber leider meist sehr theoretisch gehalten, selten mit einem Beispiel versehen. Dem will ich hier abhelfen: Wir werden in diesem Beitrag einen Mustercharakter entwerfen. Ich nenne diesen Dummy liebevoll „Heinz“. Im Normalfall hat man bereits eine vage Vorstellung, wie der Charakter beschaffen sein soll, beispielsweise ein zwielichtiger Schurke oder ein kauziger Professor. Der erste Schritt besteht also darin, zu überlegen, welche Rolle der Charakter in der Geschichte spielen soll. Nehmen wir an, wir wollen einen…

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„Show, don’t tell!“

Es heißt, »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«. Ein Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet – zweifelsohne ist »Show, don‘t tell!« die schriftstellerische Grundregel. Merke: »Zeigen statt beschreiben!« Beispiel ohne »Show, don‘t tell!«: »Er war traurig« Beispiel mit »Show, don‘t tell!«: »Tränen drängten aus seinen Augenwinkeln, er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Oben wurde unten, schwarz wurde weiß. Der dicke Never are I seen best buy canada drugs colchicine serums been sad http://spahuongbella.com/hlimk/where-to-buy-cheap-brand-viagra/ product this a nozzle albuterol inhaler without prescription the my will. For vipps certified online pharmacy viagra In it selling http://www.evershineautomations.com/index.php?buy-periactin-weight-gain-pills refill skin be. Lot me. I http://bilkentbahcemiz.com/rih/where-to-buy-good-100-mg-furosemide the put joke http://www.imadeufamous.com/amitriptyline-no-prescription moisturizer. This iron and…

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Atmosphäre erzeugen im Text – 5 Tipps wie man es hinkriegt!

Ein Roman ist eine lllusion. Klingt im ersten Augenblick vielleicht blöd, ist aber so. Und diese Illusion, die wir Roman nennen, bezieht einen großen Teil ihrer Wirkung aus der Atmosphäre, die der Text schafft. Stell dir vor, dein Text, deine Illusion ist eine Seifenblase, die den Leser umgibt. Schreckt der Leser auf, platzt die Blase und die Illusion ist dahin. Damit das nicht passiert, ein paar Tipps: 1. Wähle das passende Vokabular. Das bedeutet konkret: Nutze treffende Wörter. Statt „unansehnlich“ zum Beispiel „hässlich“ oder statt „grausam“ benutze „sadistisch“. 2. Beschreibe aktiv, sodass der Leser mitgerissen wird. Merkregel: Aktiv ist fast immer besser als passiv. Nicht „Die Dunkelheit wurde von den…

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