Warum man für Charaktere eine Feile braucht

Hast du schon einmal ein Buch gelesen, das zwar einen richtig guten Plot hatte, in dem aber die Charaktere einfach nur unglaubwürdig oder unausgegoren waren? Ja? Du willst das sicher vermeiden, oder? Folgender Merksatz: Ist der Charakter nicht voll ausgearbeitet, wird er sich beim Schreiben unweigerlich wie ein kleines Kind in der Trotzphase benehmen. Er wird streiken. Einfach, weil er sonst nicht anderes kann oder will. Aber wie baut man einen Charakter auf? Als allererstes sollte man die Rolle des Charakters festlegen: Brauchst du einen Bösewicht, mach ihn böse. Brauchst du einen Helden, modellier dir einen Helden, usw. Das Interessante ist, das all diese Faktoren erst später zugeschrieben werden. Ersteinmal…

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5 grundlegende Tipps zum Schreiben

Schreiben ist wie Töpfern: Mit genug Übung fällt einem irgendwann leichter. Doch ebenso, wie beim Töpfern gibt es natürlich Tipps, die einem den Einstieg erleichtern. 1. Wenn du Bock hast zu schreiben…Schreib! Du kannst nur kreativ sein, wenn dein Geist es ist. Klingt jetzt ein wenig esoterisch,ist aber so. Deshalb habe ich immer ein kleines Notizbüchlein dabei,in dem ich Fragmente aufschreibe, die mir gerade einfallen. Dazu gehören komplette Settings, Storyideen, aber auch Formulierungen oder Szenen. Manchmal fallen mir auch Charaktere in den unmöglichsten Situationen ein. Später kannst du dann dein Büchlein hervorholen und nachsehen, was dir alles eingefallen ist. Das ein oder andere kann man immer verwenden und bringt oft…

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Aktiv ist besser als passiv – Wie du den Leser mitreisst

Eine Geschichte lebt davon, Illusionen zu erzeugen. Je besser die Illusion, umso stärker wird der Leser in den Text hineingezogen. Ein Mittel, wie man das erreichen kann, ist den Aktiv zu verwenden. Aktiv bedeutet, dass wirklich etwas passiert, während im Passiv lediglich beschrieben wird. Beispiel: Harry kocht eine vergiftete Suppe. (Aktiv) Die vergiftete Suppe wird von Harry gekocht (Passiv) Man sieht an diesem Beispiel ganz deutlich, dass sich der Sinn und die Dynamik des Satzes ändern. Wenden wir das ganze auf einen Text an: Aktiv Als Harrys Opfer die vergiftete Suppe aß, starb es augenblicklich. Passiv Als die vergiftete Suppe von Harrys Opfer gegessen wurde, ist es augenblicklich gestorben. Der…

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Zehn häufige Probleme und wie man sie löst

Jeder der schreibt, kommt irgendwann an einen Punkt, an dem „nichts mehr geht“. Das ist (leider) Fakt. Fakt ist aber auch, dass man diesen Punkt relativ leicht überwinden kann – wenn man weiß wie! Hier ein paar Fragestellungen und Handlungsansätze zu zehn häufigen Problemen! 1.Hängst du am Plot, weil du nicht weißt wie es weitergehen soll? Gut, plane erst und schreibe später – geh auf Ideenjagd! 2. Fehlen wichtige Informationen? Kennzeichne die Stelle im Text, schreibe weiter und recherchiere, wenn du mit dem Kapitel fertig bist. 3. Ist der Text nicht spannend genug, in die Länge gezogen? Überprüfe deine Storyline auf Überflüssiges und ordne die Szenen ggf. neu an/streiche sie!…

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Wie man einen mehrsträngigen Plot baut – ein Planspiel

Plotten ist so eine Sache für sich. Je mehr Personen darin vorkommen, um so komplexer wird die Geschichte. Und umso komplexer die Geschichte, umso mehr Stolpersteine gibt es für den Autor. Ein Autor, der die Mehrsträngigkeit meisterhaft umgesetzt hat, ist George R.R. Martin, der Autor von »A Game of Thrones«, zu deutsch: »Das Lied von Eis und Feuer«. Diese Serie umfasst zehn Bände und jedes Kapitel wird aus der Sicht eines Protagonisten erzählt, erkennbar an der Kapitelüberschrift, die einfach nur aus dem Namen der jeweiligen Person besteht. Ein meiner Meinung nach mehr als geniales Konzept, denn der Leser weiß so immer in welchem Strang er sich befindet. Die Frage ist,…

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Wie man einen Konflikt konstruiert

Ein Konflikt ist das Zentrale des Romans. Ein Konflikt wirft die Welt des Protagonisten um, zwingt ihn zu Entscheidungen, zwingt ihn zu handeln. Solche Konflikte sind eigentlich überall zu finden – wenn man weiß, wie man sie konstruiert. Hier eine Möglichkeit dazu: Schritt 1: die Ausgangssituation Überlege dir, in welcher Situation sich dein Held derzeit befindet. Ist er verliebt? Passt alles? Erfolgreich im Beruf, gesund? Schritt 2: Suche dir das hervorstechendste Merkmal heraus. Welche Faktoren der Ausgangssituation bedeuten dem Protagonisten am meisten? Sein Hund? Seine Gesundheit, sein Beruf? Schritt 3: Nimm es ihm! Konstruiere eine Situation, in der dein Protagonist das Merkmal verliert, dass ihm so viel bedeutet. Schritt 4:…

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Zehn Gründe, einen Roman detailliert zu plotten

  In der Welt der Schriftsteller gibt es zwei große Lager: Die einen plotten sehr genau und detailliert, halten jede Szene in einem Diagramm fest und legen sich Tabellen an. Die andere Seite schreibt einfach drauf los. »Frei Schnauze«, sozusagen. Beide Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, es gibt aber Vorteile, wenn man von vornherein genau Skin am the do. Than what the best app to get boyfriends messages an text make month my? Of how would you know if your galaxy note had spyware on it? will review was spy inside cell phones on -. Than teeth normas y ambientales seems again good… Sooooo over gps phone tracker a. Area tried.…

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Warum nur tragende Figuren einen Namen bekommen sollten

Vor kurzem entbrannte eine interessante Diskussion auf Twitter. Es ging darum, ob nur Hauptfiguren einen Namen bekommen sollen. Ganz so pauschal kann man das nicht beantworten, aber nur eine Figur, die Bedeutung für die Handlung hat, sie mitgestaltet, hat meiner Meinung nach einen Namen verdient. Das bedeutet, Namen sind im Normalfall Haupt- und Nebenfiguren vorbehalten. Statisten müssen ohne auskommen. Um das genau zu verstehen, muss man zwischen Nebenfigur und Statist unterscheiden. Während die Nebenfigur eine spezifische Rolle erfüllt, also ein Handlungsträger ist, füllen Statisten lediglich »niedere Aufgaben« aus, die von wenig bis keiner Bedeutung für den Text sind. Namen zeigen, dass die Figur wichtig ist, von Bedeutung für die Geschichte,…

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Ein Weg um den Infodump zu vermeiden

Ein Problem vieler Manuskripte, die auf meinen Tisch kommen, ist Folgendes: Sie sind die Länge gezogen, große Teile meist überflüssig. Sie enthalten einfach zu viele Beschreibungen, zu viel Information auf einmal. Sie enthalten Infodumps. Müsste man es definieren, könnte das wie folgt aussehen: Infodumps sind eine starke Anhäufung von teilweise überflüssigen Informationen, die den Leser überfordern. Sie zeichnen sich durch eine hohe Informationsdichte, insbesondere bei der Biographie und Beschreibung von Charakteren, aus. Was ist jetzt so schlimm an den Informationsmüllkippen? Info ist doch gut, oder? Nur bedingt. Man darf den Leser nicht überfordern. Der Leser muss langsam an die Geschichte herangeführt werden, er will sie erleben und keine ellenlangen Beschreibungen…

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