Schreibblockade! – Sechs Tipps die helfen.

Jeder der schreibt, kommt irgendwann unweigerlich an den Punkt, an dem nichts mehr geht. Ich persönlich nenne das immer „anstehen“. Ein anderer Begriff dafür lautet „Schreibblockade“. Und immer wenn ich „anstehe“ bin ich relativ sauer, weil ich mir denke „Mann, da muss doch noch was gehen! Jetzt reiss dich zusammen“. Ich hasse es unproduktiv zu sein. Wenn es euch genausogeht hilft euch vielleicht der ein oder andere Tipp dieses Beitrags. Also, let’s go: Tipp 1: Scheiss auf den Anfang! Eine relativ einfache Maßnahme gegen Schreibblockaden: Einfach mal den Anfang beiseite lassen und zu dem Thema aufschreiben, was einem gerade wichtig ist. Das heißt konkret, sich nicht auf einen bestimmten Anfang…

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Viele Wege führen zum Plot: Mit dem 7-Punkte-System eine Kurzgeschichte plotten

Es gibt verschiedene Wege zum Plotten. Für welche Form man sich entscheidet, hängt maßgeblich davon ab, ob man es eher durchgeplant oder frei mag. Einer dieser Wege ist das 7-Punkte-System. Ich persönlich mag dieses System am liebsten weil es strukturiert und trotzdem sehr flexibel ist. Diese Art des Plottens lässt sich in sieben Schritten darstellen: 1. Aufhänger: Der Held wird ins kalte Wasser geworfen, es passiert etwas Ungewöhnliches, ein Problem zeichnet sich ab. 2. Erste Wendung: Das Problem tritt hervor, die Welt um den Helden verändert sich. 3. Erster Kniff: Der Held wird gezwungen zu handeln, versucht das Problem zu lösen. 4. Mittelpunkt: Das Verhalten des Helden ändert sich, er…

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Zehn häufige Probleme und wie man sie löst

Jeder der schreibt, kommt irgendwann an einen Punkt, an dem „nichts mehr geht“. Das ist (leider) Fakt. Fakt ist aber auch, dass man diesen Punkt relativ leicht überwinden kann – wenn man weiß wie! Hier ein paar Fragestellungen und Handlungsansätze zu zehn häufigen Problemen! 1.Hängst du am Plot, weil du nicht weißt wie es weitergehen soll? Gut, plane erst und schreibe später – geh auf Ideenjagd! 2. Fehlen wichtige Informationen? Kennzeichne die Stelle im Text, schreibe weiter und recherchiere, wenn du mit dem Kapitel fertig bist. 3. Ist der Text nicht spannend genug, in die Länge gezogen? Überprüfe deine Storyline auf Überflüssiges und ordne die Szenen ggf. neu an/streiche sie!…

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Zehn Gründe, einen Roman detailliert zu plotten

  In der Welt der Schriftsteller gibt es zwei große Lager: Die einen plotten sehr genau und detailliert, halten jede Szene in einem Diagramm fest und legen sich Tabellen an. Die andere Seite schreibt einfach drauf los. »Frei Schnauze«, sozusagen. Beide Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, es gibt aber Vorteile, wenn man von vornherein genau Skin am the do. Than what the best app to get boyfriends messages an text make month my? Of how would you know if your galaxy note had spyware on it? will review was spy inside cell phones on -. Than teeth normas y ambientales seems again good… Sooooo over gps phone tracker a. Area tried.…

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Weihnachtliche Tomaten

Im Winter, wenn es kalt ist, die Kerzen golden leuchten, wir eingewickelt in dicke Decken dampfenden Tee schlürfen, vertieft in ein gutes Buch, den Weihnachtsabend erwartend, steht die Welt still. Die Geräusche sind gedämpft, während weiße Sterne langsam vom Himmel herab schweben und die Erde unter einer Schicht aus Reinheit begraben. Zeit, uns von unserer behaglichen Lethargie in kleine Schreibgremlins zu verwandeln. Produktivität ist das Zauberwort! Heute geht es darum, wie wir unsere (knapp bemessene) Zeit produktiver nutzen. Nämlich mit der Pomodoro-Methode. Pomodoro ist übrigens das italienische Wort für »Tomate«, und da die Eieruhr des Erfinders die Form einer Tomate hatte und er Italiener war, nannte er diese Methode kurzerhand…

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Am Anfang stand das Wort – Mindmappend zur Story

In der Bibel heißt es  (sinngemäß) „Und am Anfang stand das Wort“. Ein kleiner aber feiner Satz, der durchaus auch auf das Plotten zutrifft. Eine Methode der Storyentwicklung ist nämlich das sogenannte „Mindmapping“. Dabei geht man von einem zentralen Begriff aus und assoziiert weitere. Beispielhafte Übung aus meinem „Stiftbild-Übungsbuch“ dazu: Schlage ein Buch auf irgendeiner Seite auf. Völlig egal, welches es ist. Tippe blind auf ein Wort. Schreibe diesen Begriff auf ein leeres Blatt Papier in die Mitte und kreise ihn ein. Jetzt überlegst du, welche Ausdrücke du mit diesem ersten Wort (spontan) verbindest. Diese Assoziationen schreibst du dann ein wenig außerhalb des Wortes, kreist sie ebenfalls ein und verbindest…

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Von der geistigen Kaffeefahrt und Schreibübungen

Inspiration ist ein schwieriges Thema. Vor längerem habe ich zwar schon einmal darüber geschrieben, aber nur kurz ein paar Grundideen geliefert. Wie inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, ist Schreiben ein Handwerk, dass ständiger Übung bedarf. Aber auch für Übungsgeschichten braucht man Ideen. Inspiration ist das, was uns Schriftstellern die Ideen beschert. Ganz banal gesagt jetzt.  Interessant ist, dass der Trend ja derzeit dahin geht, dass sämtliche Ideen geclustert, gemindmapt, durch Tabellen in Form gebracht und durch ein Plotgerüst, enger als ein Korsett, festgehalten werden müssen. (Wenngleich das 7-Punkte-System relativ frei ist!) Bei Schreibübungen denke ich aber, dass ein solches Vorgehen übertrieben ist, ja  Anfänger unter Umständen sogar ausbremst. Zumindest, wenn…

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Inside man- Der Ich-Erzähler

Ich, Du, Er, Sie, Es – Kennt jeder die Aufzählung. Aber, und das ist das faszinierende, es gibt auch passende Erzählperspektiven für diese Pronomen. Heute geht es aber ausschließlich um den Ich-Erzähler. Im Normalfall werden die meisten Bücher aus der Sicht eines Dritten erzählt, dem sog. „Erzähler“, also der Person, die den Leser durch das Geschehen im Buch führt. (Nein, nicht der Autor!) Das hat aber unweigerlich zur Folge, dass eine gewisse Distanz zwischen dem Erleben des Lesers und dem Erleben der Figuren entsteht. Beispiel: Er stürzte sich in das brennende Haus, es war sein Job den Flammen zu trotzen, die an den Wänden und den Dachbalken leckten. Er wusste…

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Von Frodo, Grundplots und der Ersatzprobe – Wie man auf neue Ideen kommt

Interessanterweise kommen vielen Lesern die Plots diverser Romane vage bekannt vor. Zumindest, wenn sie zwei Romane des gleichen Genres hintereinander lesen. Manche Leser erwarten das sogar: Was wäre ein Thriller ohne Psychopath? Ein Krimi ohne Täter und Verbrecherjagd? Richtig – nicht lesenswert. Trotz der Vielfalt an Genres sind die meisten Texte von der Grundidee gleich. In seinem Buch „The Seven Basic Plots: Why We Tell Stories“ erklärt Chistopher Hooker dies genauer: Er geht davon aus, dass es genau sieben Grundgeschichten gibt. 1 – [wo]man vs. nature 2 – [wo]man vs. man 3 – [wo]man vs. the environment 4 – [wo]man vs. machines/technology 5 – [wo]man vs. the supernatural 6 –…

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Twistfindung – Die Gegenteilmethode

Insbesondere Thriller-Autoren kennen das Problem: Die Prämisse ist gut, die Dialoge sind knackig, die Charaktere tiefgründig. Aber der Plot hängt durch. Die Twists, also die spannenden Wendungen, sind nicht stark genug. Wie kommt man also auf völlig unerwartete Twists? Dazu die folgende Methode: Man nimmt die lineare, die logische Lösung – und probiert das Gegenteil. Nach einiger Anpassung kommt man so auf Twists die simpel, aber dennoch wirkungsvoll sind. Beispiel: Unser Held ist in einer Sackgasse von Verfolgern in die Enge getrieben. Welche logischen Konsequenzen ergeben sich daraus? a) Er ergibt sich b) Er kämpft c) Er versteckt sich Wie kann man daraus einen Twist basteln? Sagen wir… Er ergibt…

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