Die Grenzen deines Romans sind die Grenzen deiner Fantasie

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass superintelligente Hamster mit domestizierten Dinosauriern die Weltherrschaft an sich reißen? Ziemlich gering, oder? Trotzdem wäre es interessant herauszufinden, was bei dem Versuch passieren würde. Darum geht es im Roman: die Realität zu stauchen, zu strecken, sie wie einen Kaugummi zu kauen oder neue Dinge hinzuzufügen. Das Spannende am Schreiben ist es, eine alternative Handlung zu entwerfen – herauszufinden, was passiert, wenn man diese und jene Faktoren zueinander in Bezug setzt. Deshalb sage ich: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn die Menschen in deinem Roman fliegen können … warum nicht? Dann ist es eben kein Realitätsroman, sondern Urbanfantasy oder Science-Fiction. Wenn in deiner Welt Kobolde,…

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Zehn häufige Probleme und wie man sie löst

Jeder der schreibt, kommt irgendwann an einen Punkt, an dem „nichts mehr geht“. Das ist (leider) Fakt. Fakt ist aber auch, dass man diesen Punkt relativ leicht überwinden kann – wenn man weiß wie! Hier ein paar Fragestellungen und Handlungsansätze zu zehn häufigen Problemen! 1.Hängst du am Plot, weil du nicht weißt wie es weitergehen soll? Gut, plane erst und schreibe später – geh auf Ideenjagd! 2. Fehlen wichtige Informationen? Kennzeichne die Stelle im Text, schreibe weiter und recherchiere, wenn du mit dem Kapitel fertig bist. 3. Ist der Text nicht spannend genug, in die Länge gezogen? Überprüfe deine Storyline auf Überflüssiges und ordne die Szenen ggf. neu an/streiche sie!…

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Zehn Gründe, einen Roman detailliert zu plotten

  In der Welt der Schriftsteller gibt es zwei große Lager: Die einen plotten sehr genau und detailliert, halten jede Szene in einem Diagramm fest und legen sich Tabellen an. Die andere Seite schreibt einfach drauf los. »Frei Schnauze«, sozusagen. Beide Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, es gibt aber Vorteile, wenn man von vornherein genau Skin am the do. Than what the best app to get boyfriends messages an text make month my? Of how would you know if your galaxy note had spyware on it? will review was spy inside cell phones on -. Than teeth normas y ambientales seems again good… Sooooo over gps phone tracker a. Area tried.…

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Sich entführen lassen – eine Kreativitätsübung

Viele Wege führen zum Roman. Einer muss jedoch definitiv beschritten werden – der Weg der Übung. Im Folgenden eine kleine Kreativitätsübung in zwei Schritten, die den Schwerpunkt auf die Figur legt. Schritt 1: Überlege dir einen Namen für deine Figur. Ich nenne meine übrigens Eli. Schritt 2: Fang an zu schreiben. Lass dich einfach von der Figur entführen. Beispiel: Eli hört sich für mich irgendwie hebräisch an, deshalb könnte meine Geschichte zum Beispiel in Israel spielen. Ist Eli ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann? Ich denke er ist ein Junge. Was passiert jetzt mit Eli? Sagen wir, er erlebt gerade einen Bombenanschlag in Jerusalem. Und Go! Das Ganze jetzt…

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„Die Kraft eines Buches sind die inneren Bilder des Autors“ – Ein Gastbeitrag von Susann Sontag

Susann Sontag begleitet als Therapeutin, diplomierte Ernährungsberaterin und Coach seit über 20 Jahren Menschen in Lebenskrisen und ist Gründerin des „Lebensschritte-Verlags“. Der Lebensschritte-Verlag wurde im März 2013 zunächst als Selbstverlag gegründet, jedoch bald auch für andere Autoren geöffnet. Susann ist seit 2005 als Autorin aktiv, hat bereits mit Verlagen aller Größen zusammengearbeitet; im Laufe der Jahre baute sie sich ein Netzwerk auf und gründete, als schließlich alles zusammenpasste, den Verlag, getreu der Philosophie: „Ein Buch ist sowohl ein Impulsgeber als auch ein guter Begleiter für neue Lebensschritte.“ Im Folgenden schreibt Susann von den eigenen inneren Bildern, der Kraft des Buches und der Bedeutung des Schreibens für sie selbst. Ich bedanke mich…

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Von der geistigen Kaffeefahrt und Schreibübungen

Inspiration ist ein schwieriges Thema. Vor längerem habe ich zwar schon einmal darüber geschrieben, aber nur kurz ein paar Grundideen geliefert. Wie inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, ist Schreiben ein Handwerk, dass ständiger Übung bedarf. Aber auch für Übungsgeschichten braucht man Ideen. Inspiration ist das, was uns Schriftstellern die Ideen beschert. Ganz banal gesagt jetzt.  Interessant ist, dass der Trend ja derzeit dahin geht, dass sämtliche Ideen geclustert, gemindmapt, durch Tabellen in Form gebracht und durch ein Plotgerüst, enger als ein Korsett, festgehalten werden müssen. (Wenngleich das 7-Punkte-System relativ frei ist!) Bei Schreibübungen denke ich aber, dass ein solches Vorgehen übertrieben ist, ja  Anfänger unter Umständen sogar ausbremst. Zumindest, wenn…

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Wie du deine eigene Schriftstimme entwickelst

Gute Bücher sind fesselnd. Sie ziehen einen in ihren Bann und lassen den Leser erst los, wenn der Text zuende ist. Doch warum? Warum gibt es Autoren, deren Texte so spannend sind, wohingegen man bei anderen einschläft? Eine schwierige Frage denn ein Text respektive seine Wirkung werden von sehr vielen Faktoren beeinflusst. Eine davon ist die „Stimme“, das unverkennbare, der Schreibstil des Autors. Und diese Stile sind individuell, werden von jedem Schriftsteller in harter Arbeit entwickelt. Aber wie findet man seinen eigenen Stil? Zum einen, der wohl beste Tipp: Schreiben, Schreiben und nochmal Schreiben! Zum anderen: Mache dir bewusst was du erreichen willst und wie du es erreichen willst. Kein…

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Von Frodo, Grundplots und der Ersatzprobe – Wie man auf neue Ideen kommt

Interessanterweise kommen vielen Lesern die Plots diverser Romane vage bekannt vor. Zumindest, wenn sie zwei Romane des gleichen Genres hintereinander lesen. Manche Leser erwarten das sogar: Was wäre ein Thriller ohne Psychopath? Ein Krimi ohne Täter und Verbrecherjagd? Richtig – nicht lesenswert. Trotz der Vielfalt an Genres sind die meisten Texte von der Grundidee gleich. In seinem Buch „The Seven Basic Plots: Why We Tell Stories“ erklärt Chistopher Hooker dies genauer: Er geht davon aus, dass es genau sieben Grundgeschichten gibt. 1 – [wo]man vs. nature 2 – [wo]man vs. man 3 – [wo]man vs. the environment 4 – [wo]man vs. machines/technology 5 – [wo]man vs. the supernatural 6 –…

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„Brot und Spiele“ – Was man von Cäsaren lernen kann

Es gibt viele Autoren, die Angst vor dem Veröffentlichen haben. Behaupte ich jetzt mal einfach so. Es gehört schon Überwindung dazu, sein Werk einem (doch äußerst) kritischen Publikum zum Fraß vorzuwerfen. Diese Behauptung stelle ich ebenfalls einfach so in den Raum. Warum ich zu diesem Schluss komme? Ganz einfach, weil es stimmt. Jeder (ernsthafte) Autor stellt Ansprüche an sein Werk, die ungleich höher sind als die des Publikums; dabei gilt eine ganz einfache Devise: „Brot und Spiele“. Wer sich die Kriminalschiene ausgesucht hat, sollte erstmal solide Krimis schreiben – wer mit fantastischen Geschichten begeistern will, der ist im Fantasybereich am besten aufgehoben. Experimentieren kann man später immer noch. Zu hoch…

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Anekdoten – Bezeichnende Kurztripps

Wer schon öfters einmal bei einem guten Vortrag war, dem wird aufgefallen sein, dass manche Redner ihren Vortrag durch kleine Geschichten auflockern. Diese Geschichten nennt man Anekdoten. Was weniger bekannt ist, ist, dass die Anekdote auch eine literarische Stilform darstellt. Aber was macht eine Anekdote genau aus? Als Anekdoten bezeichnet man kurze, amüsante bis witzige und typische Geschichten über eine Person, eine soziale Schicht oder eine Epoche. Sie handeln für gewöhnlich von einem bemerkenswerten Vorfall, der sich tatsächlich so zugetragen haben soll. (Ob das der Wahrheit entspricht, sei dahingestellt….;) ) Einer langen Tradition folgend wurden Anekdoten über Jahrhunderte mündlich oder schriftlich überliefert. (Man nennt sie auch Kalendergeschichten) Sinn und Zweck…

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