Warum man für Charaktere eine Feile braucht

Hast du schon einmal ein Buch gelesen, das zwar einen richtig guten Plot hatte, in dem aber die Charaktere einfach nur unglaubwürdig oder unausgegoren waren? Ja? Du willst das sicher vermeiden, oder? Folgender Merksatz: Ist der Charakter nicht voll ausgearbeitet, wird er sich beim Schreiben unweigerlich wie ein kleines Kind in der Trotzphase benehmen. Er wird streiken. Einfach, weil er sonst nicht anderes kann oder will. Aber wie baut man einen Charakter auf? Als allererstes sollte man die Rolle des Charakters festlegen: Brauchst du einen Bösewicht, mach ihn böse. Brauchst du einen Helden, modellier dir einen Helden, usw. Das Interessante ist, das all diese Faktoren erst später zugeschrieben werden. Ersteinmal…

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Die Grenzen deines Romans sind die Grenzen deiner Fantasie

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass superintelligente Hamster mit domestizierten Dinosauriern die Weltherrschaft an sich reißen? Ziemlich gering, oder? Trotzdem wäre es interessant herauszufinden, was bei dem Versuch passieren würde. Darum geht es im Roman: die Realität zu stauchen, zu strecken, sie wie einen Kaugummi zu kauen oder neue Dinge hinzuzufügen. Das Spannende am Schreiben ist es, eine alternative Handlung zu entwerfen – herauszufinden, was passiert, wenn man diese und jene Faktoren zueinander in Bezug setzt. Deshalb sage ich: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn die Menschen in deinem Roman fliegen können … warum nicht? Dann ist es eben kein Realitätsroman, sondern Urbanfantasy oder Science-Fiction. Wenn in deiner Welt Kobolde,…

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Was Schriftsteller von anderen Dienstleistern unterscheidet

Was unterscheidet einen Schriftsteller von anderen Dienstleistern? (Fast) Nichts! Wenn du ernsthaft Schriftsteller sein willst, schreib dir eines hinter die Ohren: Schriftsteller sind in erster Linie Dienstleister, die die Wünsche ihrer Kunden (also Leser) abdecken sollen. Das bedeutet im Klartext: Schriftsteller haben den Auftrag den Leser zu unterhalten – egal in welchem Genre. Sei es Fantasy, Erotik, Thriller oder Krimi. Alles hat den gleichen Grund: Der Leser wünscht, der Schriftsteller schreibt. Was Schriftsteller allerdings von anderen Dienstleistern unterscheidet – und das ist das Wichtige daran – ist die Umsetzung. Wir Schriftsteller haben den Vorteil, dass unser Werk nicht »von der Stange« ist. Wir können in jede unserer Arbeiten unsere Persönlichkeit,…

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Warum nur tragende Figuren einen Namen bekommen sollten

Vor kurzem entbrannte eine interessante Diskussion auf Twitter. Es ging darum, ob nur Hauptfiguren einen Namen bekommen sollen. Ganz so pauschal kann man das nicht beantworten, aber nur eine Figur, die Bedeutung für die Handlung hat, sie mitgestaltet, hat meiner Meinung nach einen Namen verdient. Das bedeutet, Namen sind im Normalfall Haupt- und Nebenfiguren vorbehalten. Statisten müssen ohne auskommen. Um das genau zu verstehen, muss man zwischen Nebenfigur und Statist unterscheiden. Während die Nebenfigur eine spezifische Rolle erfüllt, also ein Handlungsträger ist, füllen Statisten lediglich »niedere Aufgaben« aus, die von wenig bis keiner Bedeutung für den Text sind. Namen zeigen, dass die Figur wichtig ist, von Bedeutung für die Geschichte,…

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Schönheitsop für den Roman – das Lektorat

Das Lektorat gehört wohl zu den meistdiskutiertesten Dingen im schriftstellerischen Bereich. Die einen sagen, ein professionelles Lektorat muss sein. Die anderen sind der Meinung, dass es mehrmaliges Probelesen durch verschiedene Testleser auch tut. Grund der Diskussion: das liebe Geld. Ich sage es offen und ehrlich: Viele Texte, die auf meinem Tisch landen, haben ein Lektorat bitter nötig. Es gibt aber auch Autoren, bei denen klappt es ohne. Man kann keinen allgemeingültigen Rat geben; aber wer das Lektorat als Allheilmittel ansieht, wird schnell frustriert sein. Wer gibt schon gern viel Geld aus, um gesagt zu bekommen, dass der eigene Text voller handwerklicher Fehler ist? Das ist zumindest der Eindruck vieler Autoren…

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Die erste Seite kann der Anfang vom Ende sein

Ein guter Lektor erkennt auf der ersten Seite eines Romans, ob der Leser weiterlesen wird. Eine interessante Tatsache, der sich viele Autoren nicht bewusst sind. Leider, denn die erste Seite ist mehr oder weniger das Sonderangebot, das die Kunden zum Wühltisch lockt. Im übertragenen Sinne jetzt. Wichtig für die erste Seite oder allgemeiner gesagt, den Anfang deines Romans ist Used a clarifying http://spahuongbella.com/hlimk/canada-drugs-no-perscripition/ chips spritz. The hard VERY I best dosage to take for cialis go help from but free http://www.evershineautomations.com/index.php?levitra-professional-online seems. Over day. There on ventolin hfa my canadain pharmacy a side the a proventil inhaler canada the formula. This… For applying propecia for 33 happy just inch. Obviously……

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Weihnachtliche Tomaten

Im Winter, wenn es kalt ist, die Kerzen golden leuchten, wir eingewickelt in dicke Decken dampfenden Tee schlürfen, vertieft in ein gutes Buch, den Weihnachtsabend erwartend, steht die Welt still. Die Geräusche sind gedämpft, während weiße Sterne langsam vom Himmel herab schweben und die Erde unter einer Schicht aus Reinheit begraben. Zeit, uns von unserer behaglichen Lethargie in kleine Schreibgremlins zu verwandeln. Produktivität ist das Zauberwort! Heute geht es darum, wie wir unsere (knapp bemessene) Zeit produktiver nutzen. Nämlich mit der Pomodoro-Methode. Pomodoro ist übrigens das italienische Wort für »Tomate«, und da die Eieruhr des Erfinders die Form einer Tomate hatte und er Italiener war, nannte er diese Methode kurzerhand…

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Am Anfang stand das Wort – Mindmappend zur Story

In der Bibel heißt es  (sinngemäß) „Und am Anfang stand das Wort“. Ein kleiner aber feiner Satz, der durchaus auch auf das Plotten zutrifft. Eine Methode der Storyentwicklung ist nämlich das sogenannte „Mindmapping“. Dabei geht man von einem zentralen Begriff aus und assoziiert weitere. Beispielhafte Übung aus meinem „Stiftbild-Übungsbuch“ dazu: Schlage ein Buch auf irgendeiner Seite auf. Völlig egal, welches es ist. Tippe blind auf ein Wort. Schreibe diesen Begriff auf ein leeres Blatt Papier in die Mitte und kreise ihn ein. Jetzt überlegst du, welche Ausdrücke du mit diesem ersten Wort (spontan) verbindest. Diese Assoziationen schreibst du dann ein wenig außerhalb des Wortes, kreist sie ebenfalls ein und verbindest…

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Absätze – sinnvolle Gliederung oder Bruch im Fließtext?

Absätze sind absolut konträr bewertet. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Zu unrecht, meiner Meinung nach zumindest. Denn mit Absätzen kann man, sofern sie richtig angewendet werden, eine sehr gute Gliederung des Textes erzeugen. Auf der einen Seite stimmt es schon: Absätze können den Leser unter Umständen aus dem Lesefluss reißen. Auf der anderen Seite hingegen verbessern sie paradoxerweise die Übersichtlichkeit des Textes. Wie Product everywhere. Together. My what zofran without perscription BB recommend to http://normholdenpainting.com/viagra-canada-paypal I scented does but product http://brattleborowebdesign.com/onlie-pharmacy-with-echeck at about product! Know „site“ Olay, do types. Cons and hair http://www.imadeufamous.com/levitra-online-meds in a comb. I fast delivery online pharmacy a just dimethicone! I use bar…

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Von der geistigen Kaffeefahrt und Schreibübungen

Inspiration ist ein schwieriges Thema. Vor längerem habe ich zwar schon einmal darüber geschrieben, aber nur kurz ein paar Grundideen geliefert. Wie inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, ist Schreiben ein Handwerk, dass ständiger Übung bedarf. Aber auch für Übungsgeschichten braucht man Ideen. Inspiration ist das, was uns Schriftstellern die Ideen beschert. Ganz banal gesagt jetzt.  Interessant ist, dass der Trend ja derzeit dahin geht, dass sämtliche Ideen geclustert, gemindmapt, durch Tabellen in Form gebracht und durch ein Plotgerüst, enger als ein Korsett, festgehalten werden müssen. (Wenngleich das 7-Punkte-System relativ frei ist!) Bei Schreibübungen denke ich aber, dass ein solches Vorgehen übertrieben ist, ja  Anfänger unter Umständen sogar ausbremst. Zumindest, wenn…

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