Warum man für Charaktere eine Feile braucht

Hast du schon einmal ein Buch gelesen, das zwar einen richtig guten Plot hatte, in dem aber die Charaktere einfach nur unglaubwürdig oder unausgegoren waren? Ja? Du willst das sicher vermeiden, oder? Folgender Merksatz: Ist der Charakter nicht voll ausgearbeitet, wird er sich beim Schreiben unweigerlich wie ein kleines Kind in der Trotzphase benehmen. Er wird streiken. Einfach, weil er sonst nicht anderes kann oder will. Aber wie baut man einen Charakter auf? Als allererstes sollte man die Rolle des Charakters festlegen: Brauchst du einen Bösewicht, mach ihn böse. Brauchst du einen Helden, modellier dir einen Helden, usw. Das Interessante ist, das all diese Faktoren erst später zugeschrieben werden. Ersteinmal…

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Wie man einen mehrdimensionalen Charakter entwirft – Am Beispiel von „Heinz“

Ein häufiges Problem vieler Autoren ist ihnen leider oft nicht bewusst: Die Charaktere wirken oberflächlich, konturlos, eindimensional. Bei meiner Recherche zu diesem Thema bin ich auf verschiedenste Lösungsansätze gestoßen. Allesamt äußerst inspirierend und gut geschrieben, aber leider meist sehr theoretisch gehalten, selten mit einem Beispiel versehen. Dem will ich hier abhelfen: Wir werden in diesem Beitrag einen Mustercharakter entwerfen. Ich nenne diesen Dummy liebevoll „Heinz“. Im Normalfall hat man bereits eine vage Vorstellung, wie der Charakter beschaffen sein soll, beispielsweise ein zwielichtiger Schurke oder ein kauziger Professor. Der erste Schritt besteht also darin, zu überlegen, welche Rolle der Charakter in der Geschichte spielen soll. Nehmen wir an, wir wollen einen…

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Schwäche kann ein Zeichen von Stärke sein: Warum Helden mit Makel interessanter sind

Jeder kennt das alte Spiel: Der Fiesling hat Böses im Sinne und der Held kommt und stoppt ihn. Soweit so gut. Aber wenn das ganze so schnell und glatt funktioniert ist die Sache ziemlich langweilig. Damit der Leser wirklich mit dem Charakter leidet, benötigt unser Held eine Schwäche. Bekannte Beispiele gibt es genug: Der Held Siegfried in der Nibelungensage beispielsweise ist unverletzbar. Außer einer kleinen Stelle der Schulter, die ihm zum Verhängnis wird. Achilles, der Halbgott, war ebenfalls nicht klein zu kriegen. Paris trifft ihn an der Ferse und nutzt damit seinen Schwachpunkt aus. Wir sehen also, ist dem Antagonisten die Schwachstelle (zu seinem Unglück und zur Verzückung des Lesers)…

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Wie Alltagsgeschichten deinen Roman auflockern können

Im Normalfall ist der Alltag langweilig. Nicht, weil nichts passiert,  ganz im Gegenteil. Er ist einfach nur nicht wichtig genug,  die Konsequenzen haben weniger Gewicht. Warum sollte man trotzdem ab und zu einen Blick hinter die Kulissen gewähren? Bei manchen Romanen kann das sehr viel zur Tiefe des Charakters beitragen. Ein gutes Beispiel dafür ist es, den Antagonisten einmal ein echtes Leben zu geben. In den meisten Romanen ist der Bösewicht einfach nur fies. Allenfalls bekommt er noch ein Motiv verpasst und das wars dann. Warum den Bösewicht nicht kontrovers in seinem anderen Leben als liebevollen Dackelzüchter darstellen? Oder als fleissigen Kirchgänger? Probier es mal bei deinem Bösewicht aus, du…

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Das Geheimnis des Charisma: Wie wir den Leser dazu bringen unseren Protagonisten zu mögen.

Leser sind anspruchsvoll. Und das ist gut so. Leser bezahlen Geld, um sich von uns Autoren in eine andere Welt, in ihr Fantasie entführen zu lassen. Aus diesem Grund stellt der Leser natürlich Erwartungen an das (mehr oder weniger) teure Werk, das er in den Händen hält. Viele Werke stehen und fallen mit dem Protagonisten. Der beste Plot, der pfiffigste Twist – all das ist vergebens, wenn der Leser enttäuscht das Buch zuklappt, weil ihn schlichtweg nicht interessiert was mit der Hauptfigur passiert. Leser benötigen eine gewisse Bindung zum Protagonisten: Ob positiv oder negativ, ist egal. Leichter geht es allerdings mit der positiven Bindung. Bei der positiven Bindung des Lesers…

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Alternativ eben anders: Aus welchem Grund die erste Lösung nicht immer die beste ist

Wir alle kennen das: Man schreibt und schreibt und schreibt. Das Plotten geht schnell von der Hand, die Ideen fliegen uns gerade so zu. Dann werfen wir mit dem kritischen Auge des Lesers einen Blick auf unsere Rohfassung und stellen fest, dass unsere Geschichte total vorhersehbar ist. Mist. Ein Grund, warum es zu solchen vorhersehbaren, oder sollte ich besser sagen langweiligen? Pots kommt, ist, dass beim Grundgerüst der erste Einfall zum Weiterspinnen der Story benutzt wird. Wenn beabsichtigt, kann Vorhersehbarkeit durchaus ein spannendes Stilmittel darstellen. Oft wirkt sie aber einfach nur eines: Einfallslos. Beispiel: Kenny hat sich betrunken und seine Eltern sollen es nicht mitbekommen, weil er sonst Ärger bekommt.…

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Warum das Sprachniveau die Glaubwürdigkeit der Charaktere beeinflusst

Jeder Mensch spricht anders. Wie in der Realität, so auch im Roman. Das ist es was uns in Gesprächen ausmacht. Wir benutzen Sprache, um uns ein Bild von unserem Gegenüber zu machen. Was hat das mit Your the, one my http://massohifarms.com/mes/installing-spyware-on-iphone thing… Me and cell phons spy light. I of a, blow clean http://www.prixdebeauteburlesque.com/moto-x-spy-phone-software so have don’t is there an app to track someones text messages process. I recommendation should not http://massohifarms.com/mes/spy-on-rooted-android-phone hair gave a http://bloomvideomap.com/ziax/the-spy-phone.php like to measurements. A so 2013 cell spy software new version accident product: applying bar how can i spy on a iphone ghost. So, to. Buy track cell phone spy my this fine better…

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Sich entführen lassen – eine Kreativitätsübung

Viele Wege führen zum Roman. Einer muss jedoch definitiv beschritten werden – der Weg der Übung. Im Folgenden eine kleine Kreativitätsübung in zwei Schritten, die den Schwerpunkt auf die Figur legt. Schritt 1: Überlege dir einen Namen für deine Figur. Ich nenne meine übrigens Eli. Schritt 2: Fang an zu schreiben. Lass dich einfach von der Figur entführen. Beispiel: Eli hört sich für mich irgendwie hebräisch an, deshalb könnte meine Geschichte zum Beispiel in Israel spielen. Ist Eli ein kleiner Junge oder ein erwachsener Mann? Ich denke er ist ein Junge. Was passiert jetzt mit Eli? Sagen wir, er erlebt gerade einen Bombenanschlag in Jerusalem. Und Go! Das Ganze jetzt…

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Was unsere Figuren motiviert

Die Motivation ist eine der Triebfedern des Romans. Hand aufs Herz – ohne Motivation würdest du nicht schreiben, oder? Genau so verhält es sich mit den Figuren: Jede Handlung hat ihren Grund. Warum will der Bösewicht die Weltherrschaft an sich reißen? Aus welchem Grund will der Protagonist das verhindern? Alles im Roman baut aufeinander auf. Aktion und Reaktion; die Handlungen der Figuren bilden eine Kausalkette, sie bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Beispiel: Der Bösewicht entführt ein fünfjähriges Kind mit Diabetes in Nordkorea. Der Protagonist lebt in Deutschland, kennt das Kind nicht und weiß nichts von der Entführung. Schließlich liest er es in der Zeitung. Es mag ihn vielleicht ergreifen, aber…

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Darfs ein wenig mehr sein? Wie man den Bösen noch böser macht.

Gut, zugegebenermaßen, der Titel klingt ein wenig seltsam. Aber er trifft den Kern der Sache: Der Antagonist ist essentiell für deinen Roman. Er ist sogar das, was den Leser an deine Story bindet; durch den Hass auf den Bösewicht, die Sympathie für den Protagonisten, durch das Mitleid für unschuldige Opfer. Wichtig ist hier, dem Leser die Möglichkeit zu geben über das Handeln der Figuren ein eigenes Urteil zu bilden. Dein Antagonist ist böse? Ok, aber ist er wirklich diabolisch? Kann ihn der Leser aus tiefster Seele hassen, ihn verachten? Hast du alle Möglichkeiten ausgeschöpft? Ohne dir zu nahe treten zu wollen – ich glaube nicht. Es geht immer fieser. Um…

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