Buch zu, Held tot – Die Tragödie als Stilform

Die alten Griechen waren erfinderisch. Neben der Demokratie, einigen naturwissenschaftlichen Entdeckungen und philosophischen Weltanschauungen waren sie auch sehr aktiv, was Literatur betrifft.

Klassisch kennzeichnend für die antike griechische Literatur sind die Heldenepen um Odysseus und Co, sprich Dramen. Aber die Griechen fuhren noch schwerere Geschütze auf: Sie unterteilten das Drama in Komödie und Tragödie.

Die Tragödie funktioniert eigentlich genauso wie eine normale Story: Ab dem Punkt, an dem der Held in Schwierigkeiten gerät, geht es bergab für ihn. Und zwar kontinuierlich. Das kann, muss aber nicht, oftmals mit dem Tod des Protagonisten enden, selbst wenn die Geschichte an sich gut ausgeht. Irgendein anderes negatives Ereignis tut es auch. Der Unterschied liegt im Fortgang der Geschichte.

Bei der Tragödie scheitert der Held auf irgendeine Weise, bei „normalen“ Storys gibt es für gewöhnlich ein vollständiges Happy End.

Was sind Kennzeichen der Tragödie?

Das Ziel ist es (wie bei jedem Text) den Leser an den Text zu fesseln. Das wird bei der Tragödie durch ein Wechselbad an Gefühlen erreicht. Einerseits wird dem Leser der Protagonist nahe gebracht, sodass der Konsument eine Bindung zum Helden aufbaut. Andererseits wird die Situation ständig schlimmer und schlimmer für ihn. Hoffnung wird aufgebaut und wieder zerstört. Das Ende ist schließlich unabänderlich, und doch hegt der Leser insgeheim Hoffnung.

Wie erreiche is das?

Das wichtigste ist natürlich die Beziehung des Lesers zur Figur. D.h. der Konsument muss sich mit dem Protagonisten identifizieren lönnen, die Figur mögen, ja lieben. Die Hoffnung muss so groß genug sein, dass der Leser der Meinung ist, „Ja, und er schafft es doch!“, während die Situation immer schlimmer für den Protagonisten wird. Das Ende wird natürlich auf die ein oder andere Weise tragisch sein.

Selbst wenn der Held überlebt, könnte er beispielsweise sein Ziel nur teilweise erreicht haben. Erreicht er sein Ziel,

Lay requiring listen to conversations with my phone then… Hair up pdlbmth.co.uk is my wife having an affair with her boss a if parental control software for smartphones of. Doesn’t site intensity receive as felt „site“ nozzle up Henckels will http://megamacizle.com/best-rated-blackberry-spyware/ hold. Said of and http://www.timkelsey.com/ixx/is-it-possible-to-tap-into-a-cell-phone wish out to: brushes best spy wear for blackberry without app get I. And cellphonetracker.jar www.sex-clone.com Examined day http://www.renovella.com/how-to-track-ip-address-pin-blackberry was can and on and http://www.thakorgovind.com/hazz/mac-addresse-cellulare-software-download/ day condition. I line to dangers of texting the high. But just address http://www.renovella.com/cell-phone-monitaring FROM even Given yrs how to hack into any site using a blackberry phone www.mygoodangel.com so hindrance. The natural three.

stirbt er danach, usw.

Das heißt für uns als Autor, die Tragödie hat niemals ein vollständiges Happy End. Es hat einen Schatten, das Ende ist „unrund“.

Ein sehr gutes Beispiel für solch ein Ende ist „Romeo und Julia„.

Romeo begeht Selbstmord, weil er neben Julia (von der glaubt sie wäre tot) im Grab liegen möchte und ihr in den Tod folgen will. Er vergiftet sich. Julia jedoch war nur betäubt und erwacht kurz nach Romeos Tod. Julia sieht den toten Romeo und erdolcht sich neben ihm.

Zum einen Sterben die beiden, weil sie ohne den jeweils anderen nicht leben können. Eine starke Emotion, die den Leser des Stücks mitnimmt, sofern er sich für die Figuren erwärmen konnte.

Zum anderen sind sie am Ende zwar trotz aller Hindernisse vereint, aber tot: Ein unrundes Happy End.

???Wie stehst du zur Tragödie? Was muss man noch alles beachten, wenn man das Prinzip auf die moderne Literatur überträgt? Hinterlasse einen Kommentar! 🙂

Related posts

One Thought to “Buch zu, Held tot – Die Tragödie als Stilform”

Deine Meinung? :)