Am Anfang stand das Wort – Mindmappend zur Story

In der Bibel heißt es  (sinngemäß) „Und am Anfang stand das Wort“. Ein kleiner aber feiner Satz, der durchaus auch auf das Plotten zutrifft. Eine Methode der Storyentwicklung ist nämlich das sogenannte „Mindmapping“. Dabei geht man von einem zentralen Begriff aus und assoziiert weitere.

Beispielhafte Übung aus meinem „Stiftbild-Übungsbuch“ dazu:

Schlage ein Buch auf irgendeiner Seite auf. Völlig egal, welches es ist. Tippe blind auf ein Wort.
Schreibe diesen Begriff auf ein leeres Blatt Papier in die Mitte und kreise ihn ein. Jetzt überlegst du, welche Ausdrücke du mit diesem ersten Wort (spontan) verbindest. Diese Assoziationen schreibst du dann ein wenig außerhalb des Wortes, kreist sie ebenfalls ein und verbindest die beiden Blasen. Das ganze Spiel kann man jetzt immer so weiter treiben, bis das Blatt voll ist.

Das ganze sieht dann (im Ansatz) beispielsweise so aus (Klicken zum Vergrößern):

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Irgendwann hast du dann so viele Begriffe gesammelt, dass du daraus einen wunderbaren Plot konstruieren kannst 😉 Bedenke allerdings, dass du wirklich Assoziationen benutzt und nicht krampfhaft Verbindungen suchst. Ziel ist es bei dieser Art der Ideenfindung natürliche Assoziationen zu entdecken, umgangssprachlich könnte man es „Querdenken“ nennen.

Wie gesagt – viele Wege führen zum Plot. Und das ist einer davon 😉

 

Frohes Schaffen,

L.

 

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