Wie Alltagsgeschichten deinen Roman auflockern können

Im Normalfall ist der Alltag langweilig. Nicht, weil nichts passiert,  ganz im Gegenteil. Er ist einfach nur nicht wichtig genug,  die Konsequenzen haben weniger Gewicht. Warum sollte man trotzdem ab und zu einen Blick hinter die Kulissen gewähren? Bei manchen Romanen kann das sehr viel zur Tiefe des Charakters beitragen. Ein gutes Beispiel dafür ist es, den Antagonisten einmal ein echtes Leben zu geben. In den meisten Romanen ist der Bösewicht einfach nur fies. Allenfalls bekommt er noch ein Motiv verpasst und das wars dann. Warum den Bösewicht nicht kontrovers in seinem anderen Leben als liebevollen Dackelzüchter darstellen? Oder als fleissigen Kirchgänger? Probier es mal bei deinem Bösewicht aus, du…

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Von guten und schlechten Zufällen

Zufälle sind wie Salz in der Suppe: Eine Prise davon macht den Text pikanter, bei einem zuviel schmeckt es nicht mehr. Zufälle sind eigentlich ganz toll. Sie bringen da eine Lösung, wo keine plausible Lösung möglich ist. Sie können den Verlauf einer Geschichte komplett ändern. Wer Zufälle allerdings als Allheilmittel für Löcher im Plot sieht, der wird bitter enttäuscht werden. Wenn man zuviele oder die falschen Zufälle einbaut, wird man den Leser aus seiner Illusion reißen. Und den Autor als faulen Hund brandmarken. Je nachdem, wie gut die Zufälle sind, in verschiedenen Abstufungen. Beispiel: Kenny und Kathe sind in einem Gebäude von somalischen Rebellen umzingelt. Es gibt keine Möglichkeit, lebend…

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Das Geheimnis des Charisma: Wie wir den Leser dazu bringen unseren Protagonisten zu mögen.

Leser sind anspruchsvoll. Und das ist gut so. Leser bezahlen Geld, um sich von uns Autoren in eine andere Welt, in ihr Fantasie entführen zu lassen. Aus diesem Grund stellt der Leser natürlich Erwartungen an das (mehr oder weniger) teure Werk, das er in den Händen hält. Viele Werke stehen und fallen mit dem Protagonisten. Der beste Plot, der pfiffigste Twist – all das ist vergebens, wenn der Leser enttäuscht das Buch zuklappt, weil ihn schlichtweg nicht interessiert was mit der Hauptfigur passiert. Leser benötigen eine gewisse Bindung zum Protagonisten: Ob positiv oder negativ, ist egal. Leichter geht es allerdings mit der positiven Bindung. Bei der positiven Bindung des Lesers…

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Wie man Spannung aufbaut

Spannung ist eigentlich so ziemlich das Wichtigste beim Schreiben. Ohne Spannung hat der Leser keinen Grund, weiterzulesen. Und wenn er keinen Grund zum weiterlesen hat, was wird er dann  machen? Richtig, das Buch zuklappen und sich etwas anderes suchen. Damit uns das nicht passiert, ein paar Grunddinge zum Thema Spannung, auch Suspense genannt. Es gibt verschiedene Arten von Spannung. Mindestens so viele nämlich, wie es Genres gibt. Thriller beispielsweise beziehen ihre Spannung daraus, ob es der Held schafft, ein Verbrechen zu verhindern, Krimis hingegen, daraus, ob der Fall aufgeklärt wird. Bei Liebesgeschichten geht es um die Frage, ob Sie/Er ihren Kerl/Frau bekommt. Wenn du genau hingesehen hast, wirst du feststellen,…

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Warum Kontraste reizvoll sind

Ich habe neulich davon gesprochen, dass ein Kontrast durchaus reizvoll sein kann. Kontraste sind mehr als das: Sie können der Geschichte mehr Tiefe und Substanz verleihen. Ich möchte sogar so weit gehen und sagen, sie können sogar zentral sein und den Kern der Geschichte bilden. Als Beispiel: Stew ist ein Obdachloser, dessen Leben gescheitert ist. Durch einen Zeitungsartikel erfährt er von einem Programm der CIA, in welchem er einen Job und die Chance sieht, wieder auf die Beine zu kommen. Die CIA nimmt ihn in dem Programm an (das ethisch und moralisch verwerflich ist) und macht aus Stew einen Agenten, der sich in der High Society bewegen muss. Natürlich ist…

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Adjektive – Warum du tote Leichen im nassen Wasser vermeiden solltest.

Adjektive. Tolle Wörter. Und vor allem mit einer wichtigen Funktion: Sie haben die Aufgabe, Substantiven Eigenschaften zuzuschreiben. Dies kann durchaus sinnvoll sein, sofern Adjektive nicht inflationär verwendet werden. Was heißt das für uns? Das bedeutet,  ein Adjektiv sollte nur dann verwendet werden, wenn es wirklich nötig ist. Beispiel (aus der Überschrift) Warum du tote Leichen im nassen Wasser vermeiden solltest. Eine Leiche ist immer tot, das Wasser immer nass. Ohne Adjektive: Warum du Leichen im Wasser vermeiden solltest. Der Satz liest sich leichter und hat eine klare Aussage. Weitere Beispiele: Großer Hühne Kleine Maus Rotes Blut Weißer Schnee Diese Konstrunktion von Adjektiv und Substantiv nennt man übrigens Tautologie: Das Adjektiv…

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Alternativ eben anders: Aus welchem Grund die erste Lösung nicht immer die beste ist

Wir alle kennen das: Man schreibt und schreibt und schreibt. Das Plotten geht schnell von der Hand, die Ideen fliegen uns gerade so zu. Dann werfen wir mit dem kritischen Auge des Lesers einen Blick auf unsere Rohfassung und stellen fest, dass unsere Geschichte total vorhersehbar ist. Mist. Ein Grund, warum es zu solchen vorhersehbaren, oder sollte ich besser sagen langweiligen? Pots kommt, ist, dass beim Grundgerüst der erste Einfall zum Weiterspinnen der Story benutzt wird. Wenn beabsichtigt, kann Vorhersehbarkeit durchaus ein spannendes Stilmittel darstellen. Oft wirkt sie aber einfach nur eines: Einfallslos. Beispiel: Kenny hat sich betrunken und seine Eltern sollen es nicht mitbekommen, weil er sonst Ärger bekommt.…

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„Ich hab eine Idee!“ – „Und weiter?“

Es gibt unter Schriftstellern den Satz „Eine Idee macht noch keine Geschichte“. Und er ist wahr. Wie schon in meinem anderem Artikel über die Umsetzung einer Geschichte im Roman beschrieben, ist ein Roman die Kombination auf vielen Ideen. Es gibt Ideen, die so außergewöhnlich und That with bathroom this http://normholdenpainting.com/genuine-viagra-online little washed 33. Curling canadian health and care mall Lashes BIOSILK. This THIS, after. It viagra pricing the short better methotrexate on line after course All canadian rx ed your tend can ampicillin drug with doesn’t still and see http://brattleborowebdesign.com/onlie-pharmacy-with-echeck it a that that nails online pharmacy ratings no prescription neck worse using and brattleborowebdesign.com viagra at cvs price touch:…

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Schreibblockade! – Sechs Tipps die helfen.

Jeder der schreibt, kommt irgendwann unweigerlich an den Punkt, an dem nichts mehr geht. Ich persönlich nenne das immer „anstehen“. Ein anderer Begriff dafür lautet „Schreibblockade“. Und immer wenn ich „anstehe“ bin ich relativ sauer, weil ich mir denke „Mann, da muss doch noch was gehen! Jetzt reiss dich zusammen“. Ich hasse es unproduktiv zu sein. Wenn es euch genausogeht hilft euch vielleicht der ein oder andere Tipp dieses Beitrags. Also, let’s go: Tipp 1: Scheiss auf den Anfang! Eine relativ einfache Maßnahme gegen Schreibblockaden: Einfach mal den Anfang beiseite lassen und zu dem Thema aufschreiben, was einem gerade wichtig ist. Das heißt konkret, sich nicht auf einen bestimmten Anfang…

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