Der Besucher-Award im Dezember 2013 steht bevor – und „stiftbild.de“ ist dabei!

Ich freue mich sehr darüber für den Besucher- Award für den Dezember 2013 nominiert zu sein. Was ist das? Der Besucher-Award wird monatlich in verschiedenen Kategorien vergeben. Stiftbild befindet sich in der Kategorie „Kunst – Kultur“. Die Besucher der Websites können für ihren Favoriten auf der jeweiligen Rubrikseite abstimmen. Oder ihr benutzt den Button rechts hier an der Seite 😉 Am Ende des jeweiligen Monats erhalten die vier von den Besuchern gewählten, bestplatzierten Webseiten in jeder Rubrik einen Award – den Besucher-Award. Diese Auszeichnung ist „durchaus hoch angesehen im World Wide Web, da der Besucher-Award als einer der größten Awardvergabe-Plattformen in Europa gilt.“ (Quelle: Besucher-award.de) Und die Konkurrenz ist hart!…

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Darfs ein wenig mehr sein? Wie man den Bösen noch böser macht.

Gut, zugegebenermaßen, der Titel klingt ein wenig seltsam. Aber er trifft den Kern der Sache: Der Antagonist ist essentiell für deinen Roman. Er ist sogar das, was den Leser an deine Story bindet; durch den Hass auf den Bösewicht, die Sympathie für den Protagonisten, durch das Mitleid für unschuldige Opfer. Wichtig ist hier, dem Leser die Möglichkeit zu geben über das Handeln der Figuren ein eigenes Urteil zu bilden. Dein Antagonist ist böse? Ok, aber ist er wirklich diabolisch? Kann ihn der Leser aus tiefster Seele hassen, ihn verachten? Hast du alle Möglichkeiten ausgeschöpft? Ohne dir zu nahe treten zu wollen – ich glaube nicht. Es geht immer fieser. Um…

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Ich Babo, du nix – Slang im Roman

Das deutsche Jugendwort des Jahres 2013 steht fest: es lautet dieses Jahr „Babo“, zu deutsch soviel wie „Boss“ oder „Chef“. Ein Wort, das zugegebenermaßen fremdartig klingt,und trotzdem mit seiner Einfachheit besticht. Ein Grund, warum es sich im Jugendslang durchgesetzt hat. Slang ist überhaupt ein interessantes Thema: denn er bietet dem ambitionierten Schriftsteller jede Menge Möglichkeiten, seinen Figuren noch mehr Persönlichkeit, noch mehr Tiefe zu verleihen – sie unverwechselbar zu machen. Prinzipiell ist Slang eine gute Sache – zumindest im Roman. Je nachdem, wofür eine Figur steht ist es sinnvoll, ein paar sprachliche Eigenheiten einzubauen. Nützlich ist es zu beurteilen, was einzelne Slangs ausdrücken und welchen Eindruck sie vermitteln. Auch müssen…

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Szenen komponieren für Anfänger – der szenische Dreischritt

Szenen bilden das Fleisch am Knochengerüst unseres Plots, sind jedoch nicht einfach zu schreiben. Mal wirken sie deplatziert, mal zu langweilig oder unpassend. Oder sie wirken gar nicht, weil der Aufbau nicht stimmt. Aber wie bringt man eine Szene dazu zu wirken? Im Endeffekt muss man sich eines merken: Die Wirkung resultiert aus dem Arrangement. Das bedeutet, je nachdem wie sie aufgebaut ist, hat eine Szene eine bestimmte Wirkung. Ich persönlich teile Szenen dazu gerne in drei Stufen ein: Einstieg, Mittelteil und Höhepunkt. Beispiel (kaum ausgeschmückt, nur zu Verdeutlichung): In unserer Szene geht es darum, dass der Butler seinem Dienstherrn Gift ins Essen gemischt hat. Einstieg: James grauste es vor…

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Warum man Beschreibungen wie neue Fische im Aquarium behandelt

Charaktere sind gewissermaßen das Salz in der Suppe. Wir nehmen Anteil an ihrem Schicksal, zittern mit ihnen, bangen um sie, oder verfluchen sie für ihre Dummheit. Manchmal verachten wir sie, aber immer sind wir interessiert wie es mit ihnen weiter geht. Figuren dürfen nicht zu abstrakt, nicht feinstofflich sein. Der Leser braucht schon etwas handfestes. Und das möglichst schön verpackt. Insbesondere Beschreibungen sind ein schwieriges Thema. Da wird oft alles haarklein beschrieben: vom Scheitel über die lange Nase, die vollen Lippen, die langen Arme, die kurzen Beine, bis zum abstehenden Hammerzeh. Es ist nicht sinnvoll, in ellenlange Beschreibungen zu verfallen, das ist zuviel Information. Das ist ähnlich wie bei Fischen.…

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Anglizismen, World of Warcraft und die deutsche Sprache

In der heutigen Zeit ist unsere Sprache geprägt von Lehn- und Fremdwörtern. Insbesondere das englische Vokabular schleicht sich langsam, aber sicher in die Sprache der Dichter und Denker ein. Ich sage es ganz offen. Ich mag Anglizismen nicht. Zumindest nicht sonderlich. Mir ist klar, dass mit der Entwicklung der deutschen Sprache im Zuge der Globalisierung englische Begriffe in das Deutsche Einzug gehalten haben. Dagegen ist nichts einzuwenden – solange die ursprünglichen Worte nicht verdrängt werden. Englisch an sich ist eine wunderschöne Sprache, die zudem relativ leicht zu lernen ist. Kein Wunder, dass es noch vor Mandarin als Weltsprache avanciert. Wohl ein Grund von vielen, der Anglizismen begünstigt. In China und…

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Von der geistigen Kaffeefahrt und Schreibübungen

Inspiration ist ein schwieriges Thema. Vor längerem habe ich zwar schon einmal darüber geschrieben, aber nur kurz ein paar Grundideen geliefert. Wie inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, ist Schreiben ein Handwerk, dass ständiger Übung bedarf. Aber auch für Übungsgeschichten braucht man Ideen. Inspiration ist das, was uns Schriftstellern die Ideen beschert. Ganz banal gesagt jetzt.  Interessant ist, dass der Trend ja derzeit dahin geht, dass sämtliche Ideen geclustert, gemindmapt, durch Tabellen in Form gebracht und durch ein Plotgerüst, enger als ein Korsett, festgehalten werden müssen. (Wenngleich das 7-Punkte-System relativ frei ist!) Bei Schreibübungen denke ich aber, dass ein solches Vorgehen übertrieben ist, ja  Anfänger unter Umständen sogar ausbremst. Zumindest, wenn…

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Emotional flexibel – immer wenn der Leser hungrig ist, wird er zur Diva.

Wer kennt die Werbung für einen bekannten Schokoriegel nicht? Folgende Situation: Ein paar Männer nach dem Sport beim Umziehen in der Kabine. Einer wird mit Socken beworfen und angewiesen den Mund zu halten – von niemand geringeren als einer bekannten US-Schauspielerin. Darauhin bekommt sie mit den Worten „Immer wenn du hungrig wirst, wirst du zur Diva.“ einen Schokoriegel von den anderen, und schwupps, die Dame verwandelt sich in einen der Freunde. Auf Nachfrage geht es dem Kumpel nach dem Schokoriegel ergeblich besser. Abgerundet wird der kleine Film durch den Slogan „Du bist nicht du, wenn du hungrig bist.“ Ein interessanter Spot, nicht nur aus Werbesicht betrachtet; auch als Schriftsteller kann…

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Alles hat ein Ende – auch dein Roman

Oft wird über den Anfang der Geschichte gerätselt. Den perfekten ersten Satz, die zündenden Zeilen, die die heiße Neugier des Lesers entfachen. Über das Ende wird aber meist geschwiegen. Der Roman ist zuende, wenn das Böse besiegt ist, und der Held im Ohrensessel die Beine hochlegt. Zu seinen Füßen den treusorgenden Hund, neben ihm die Frau seiner Träume, die ihn anschmachtet. Stimmts? Nein, eben nicht. Ein passendes Ende ist nicht einfach zu finden. Auch wenn sich Enden für gewöhnlich einfach und „rund“ lesen. Man muss eben erst einmal das passende Ende finden. Und Typen von Enden gibt es mehrere: Das offene und das geschlossene Ende, sowie das gute und das…

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Sei der Neugierkoch!

Ah, die Neugier. Die Triebfeder eines jeden Lesers. Warum hast du diesen Beitrag geöffnet? Weil du dich informieren wolltest? Nein. Weil du neugierig bist. Wie so ziemlich jeder andere Mensch auf diesem Planeten. Aber wie erzeugt man Neugier? Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Eine davon ist, dem Leser gezielt zu versprechen, was er haben will. Beispielsweise einen spannenden Thriller oder eine herzergreifende Liebesgeschichte. Mit solchen vollmundigen Versprechungen weckst du gezielt die Neugier einer Zielgruppe, ob ihre Erwartung auch wirklich erfüllt wird. (Das ist unter anderem auch der Grund, warum Werbung meist das Blaue vom Himmel verspricht 😉 ) Soviel zum Äußeren. Aber wie weckt man Neugier im Text? Zum einen…

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